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LHM und Kartoffeltopf

Suchfahrt nach Aschaffenburg

wir waren am WochenEnte in Aschaffenburg. Zuerst glaubten wir allerdings, dass es gar kein Treffen gäbe. Aber der Reihe nach....

Samstag früh hörten wir uns den Wetterbericht an, der sonniges Wetter prognostizierte, und entschlossen uns doch zu fahren, obwohl es inzwischen zu regnen begonnen hatte. Die 60 km bis zum Treffenplatz waren schnell abgespult.

Auf dem Platz fanden wir................. keine einzige Ente! Sollten wir uns im Termin vertan haben? Haben die vielleicht ihr Treffen mangels Teilnehmern abgeblasen? Wir überlegten kurz, wen wir anrufen könnten. Vermutlich waren Samstag alle am Schrauben oder in Urlaub, aber
Ronny erwischten wir doch auf anhieb. Der war zwar in Eile, weil er zur Vorstellung des neuen C3 musste, schaute aber doch noch für uns im CCRR-Heft nach. Und da stand es auch: Achtung -
neuer Platz! Nur stand da nicht wo :-/. Nur Aschaffenburg / Sulzbach.

Wir fuhren also zurück nach Sulzbach. Mitten in der Ortsdurchfahrt entdeckte ich im Rückspiegel einen Doppelwinkel. "Zum Grillplatz". Aha, es geht doch :-) Auf der grünen Wiese standen ein paar Zelte und ... Enten :-)))

Kaum hatten wir unser Auto abgestellt, kam auch schon die Sonne raus. Super! Nur - was ist das denn für ein Treffen? Keine Leute zu sehen, kein
Lagerfeuer, nur Zeltplatz? Das Rätsels Lösung lag ein Stockwerk tiefer. Hinter dem eigentlichen Platz geht es ein paar Stufen hinunter zu einer
Grillhütte. Eine große Feuerstelle mittendrin, mit riesen Schwenker... alles dran.

Dahinter war eine große, überdachte Fläche. Wenn es regnen sollte, fände da bestimmt jeder noch ein trockenes Plätzchen. Aber vorab: wir brauchten es nicht - es blieb trocken.

In einer Garage hatten die Ascheberscher ihren Verkaufstand eingerichtet, wo es wieder Kuchen, Bier und Potatoe Skins gab.

Falk war schon am Gitarrespielen (am hellichten Tag!), als wir zur Hütte kamen.

Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder ein Rätselbogen mit unlösbaren Aufgaben ("wie viele Federn hat die Ente?"), eine Siegerehrung mit vier (!) ersten Plätzen (der erste 1. Platz wurde durch Schätzen der Anzahl von Kartoffeln in einer Schüssel auserkoren), und einen kostenlosen Drink an der Cocktail-Bar.

Während Sonja einen "Rahmenbruch" (Wodka, Amaretto, Sahne - rechts im Bild) schlürfte, genoss ich einen Schlitzschraubenzieher (Wodka, Apfelsaft - links im Bild).

Barbara musste derweil mit LHM (Antialk: Banane, Mandel, O-Saft) vorlieb nehmen. Bei der Farbe hätte ich die Hydraulikflüssigkeit aber schon gewechselt.

Die Nacht am Feuer wurde noch ziemlich lang. Erst gegen drei Uhr packten wir die Gitarren weg.

Ja ja, so an Dreffn is scho hoart. Sonntag auf dem Weg zurück hatte ich jedenfalls zwei friedlich schlafende Beifahrerinnen.

Peter (Happy Ents Saarbrücken/Nidderau)

       
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