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Realisiert in Zusammenarbeit mit dem 2CV-Club Happy Ents Saarbrücken
www.happyents.de

22. Jahrgang - gegründet 1981

 
 


vor dem Saloon von
Sanderson, Texas

 

 

 

Ausgabe 1/2003

 

 
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    Editorial

Das erste Jahr Citroënchen im Internet ist um. Uns hat das neue Medium mächtig Spaß gemacht. Grund genug für eine Leserbefragung in Heft 6/2002. Das Ergebnis ist überwältigend gut. Der Tenor lautet: Weiter so. Konstruktive Anregungen für Verbesserungen haben wir sehr ernst genommen. Ein Leser hat es treffend zusammengefasst: "Klar und ohne Schnörkel, wie der 2CV. Mehr wäre weniger!"

Ab sofort besteht ein Heft jeweils aus einer Datei im neuen Layout mit neun regelmäßig besetzten Themenfeldern (siehe Inhaltsverzeichnis). Damit kommen wir dem Wunsch der meisten Befragten nach, einen ausgewogeneren Themenmix mit mehr technischen Tipps und sonstigen Berichten über den 2CV zu bringen. Die Datei kann nun problemlos ausgedruckt werden.

Hinzu kommen in eigenen Fenstern die Kleinanzeigen, die 2CV-Treffeneinladungen und die neue Rubrik "2CV-Clubs". Hier können in Zukunft alle Ortsclubs sich und ihre Homepage vorstellen.

Citroënchen ist eure Zeitung. Fast die Hälfte der Befragten sind bereit, einen Artikel beizutragen. Wir nehmen euch beim Wort. Schickt uns Geschichten, Technik-Tipps, Bilder, Reiseberichte oder Storys über eure Ente. Siegfried aus Siegen macht im nächsten Heft den Anfang. Und schreibt uns, was ihr von den Veränderungen haltet!

 
 


Typenschild GS birotor


"Dies ist kein Auto"
Leseprobe aus "Très Très Loin", (c) les editions du rouergue 1999,
ISBN 2 84156 184 4


Citroënchen-Freecard
zum selber machen (GIF, 43 kB)

Themenwechsel: Es gab zwei Preise zu gewinnen. Unter den Einsendern des Fragebogens wurde Hannes Kraft aus Mainz als Gewinner ermittelt. Er hat sich eine Modellente für die kalten Tage gewünscht. Es handelt sich um ein französisches 1:43-Modell mit Friktionsmotor und Sonderdekor, das hierzulande sicherlich recht selten ist. Herzlichen Glückwunsch!

Noch ein Preisrätsel ist aufzulösen: Die genaue Bestimmung der zwei GS-Modelle aus Heft 6/2002 war schwieriger. Nur wenige Leser trauten sich. Das erste Bild zeigt einen sehr seltenen GS break service vitrée mit langen hinteren Seitenfenstern, die beiden anderen einen nicht minder seltenen GS-Birotor mit Wankel-Motor. Beide sind aus der ersten Serie. Näheres kann man z.B. auf einer französischen oder einer holländischen Seite der GS-Enthusiasten nachlesen.

Der Preis geht an Siegfried Klees aus Siegen. Er erhält eine ganz kleine Liebeserklärung an die Ente: Bas Buch "Très très loin" ("Ganz, ganz weit") von Bruno Heitz, erschienen bei Les Éditions du Rouergue in der Serie 12X12. Die Bildergeschichte erläutert jedem Kind, was eine Ente ist und was sie nicht ist.

Michael hat (mit etwas Hilfe von Citroën) eine Postkarte gestaltet, die man seinen Entenfreunden schicken kann und mit der man gleichzeitig etwas Werbung für's Citroënchen machen kann. Rechts ist eine verkleinerte Abbildung davon zu sehen. Anklicken, originalgroßes GIF kopieren, in ein Zeichenprogramm oder WORD laden, auf Postkartengröße ziehen, ausdrucken und verschicken. Viel Spaß!

Vor 20 Jahren fand das Welttreffen in Deutschland statt. Der Ort der Veranstaltung war Xanten. Der CCRR lädt daher dieses Jahr zur 20-Jahr-Feier ein. Das Treffen wird an Pfingsten in Xanten, auf dem gleichen Platz wie damals, stattfinden. Man hat ein tolles Programm zusammengestellt. Aus diesem Grund machen wir kein  eigenes Pfingsttreffen, sondern laden zur Veranstaltung des CCRR ein. Hoffentlich beteiligen sich noch mehr Clubs und verzichten auf ihr Pfingsttreffen. Vielleicht ist das dann der erste Schritt zu einem Nationaltreffen in Deutschland.

In diesem Sinne wünschen wir einen knitterfreien Flug für die Winterfahrer, und frohes Schrauben in der (hoffentlich geheizten) Garage für die Abmelder!
 
Klaus Otto und Karsten Schreiber, Citroënchen-Redaktion

 
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Link zur Internetseite von APUA-HELP: Bild anklicken

Aktuelles aus der 2CV-Szene

Aus Finnland erreicht uns die folgende Einladung, wieder am Adressbüchlein der 2CV-Freunde mitzuwirken, das der finnische 2CV-Club alle zwei Jahre herausbringt. Wir meinen, dies ist eine vorbildliche Einrichtung für gegenseitige Hilfe, an der sich jeder 2CV-Fahrer beteiligen sollte.

APUA-HELP 2003-2004: Das internationale 2CV Road-Service-Heft

"Liebe 2CV-Freunde in aller Welt,

Seit 1975 veröffentlicht der Finnische 2CV-Club das internationale Road-Service-Heft "APUA-HELP". Das Heft ist zu einer umfassenden Liste von 2CV-Freunden und Clubs aus aller Welt geworden. Die letzte Ausgabe umfasste fast 1.000 Helfer aus 36 Ländern. Die eingetragenen Menschen sind bereit, 2CV-Fahrern, die Hilfe oder Informationen brauchen, zu helfen. Sie können sich auch eintragen lassen, wenn Sie einfach nur andere 2CV-Freunde kennen lernen wollen, die Ihre Gegend besuchen. Die Hilfe ist freiwillig und nicht kommerziell, ganz im Sinne des wahren 2CV-Geistes. Wir gehen davon aus, dass alle, die Hilfe brauchen, diese grundlegenden Prinzipien ebenfalls respektieren.

Wenn auch Sie sich eintragen lassen wollen, besuchen Sie bis zum 31. März 2003 einfach unsere Internet-Seite http://www.saunalahti.fi/fin2cv/ und tragen Sie Ihre Daten dort ein. Der Eintrag ist kostenlos. Wenn Sie ein Exemplar des APUA-HELP 2003-2004 erhalten möchten, senden Sie uns bitte einen 5-Euro-Schein (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) in einem Brief. Bitte keine Schecks, die Gebühr wäre zu hoch. Wenn Sie bereits in einer früheren Ausgabe erschienen sind, müssen Sie sich trotzdem neu eintragen; Sie werden nicht automatisch übernommen.

Das Heft wird voraussichtlich im Juni 2003 erscheinen und wird auf dem Welttreffen in Italien im Juli erhältlich sein. Auf Anfrage sind ermäßigte Preise für die Bestellung größerer Anzahlen für Clubs erhältlich.

Bitte kreuzen Sie die Art der Hilfestellung an, die Sie leisten wollen (A-B-C-D-E). Hinweise auf örtliche 2CV-Werkstätten, Ersatzteilhändler, usw. sind ebenfalls erwünscht. Wenn Ihr Club eine Liste von Helfern zusammenstellen kann, ist es für uns die wenigste Arbeit. Eine Firma kann sich ebenfalls als Helfer eintragen lassen und auf wunsch eine separate kommerzielle Anzeige im APUA-HELP schalten. Hierfür gelten folgende Preise: Ganze Seite (A5 quer): 190 Euro, 1/2 Seite: 120 Euro, 1/4 Seite: 90 Euro. APUA-HELP wird in den nächsten 2 Jahren weltweit unter 2CV-Freunden verbreitet. Schreiben Sie ein Email an APUA-HELP für weitere Details. Unabhängig davon sammeln wir auch Informationen von 2CV- und Citroën-Clubs zur Veröffentlichung.

Postadresse: APUA-HELP, Finnish 2CV Guild, Jukka Isomäki, Mäntymäentie 7, FIN 65200 VAASA, Finland.
Internet: http://www.saunalahti.fi/fin2cv/
Email: fin2cv@suomen2cvkilta.fi
Jukka hat uns darauf hingewiesen, dass er kein Deutsch spricht. Deshalb die Bitte: Bitte alle Korrespondenz auf Finnisch ;-), Schwedisch oder Englisch!

Die Informationen, die Sie uns geben, wird ausschließlich für die Veröffentlichung im APUA-HELP-Heft verwendet. Sie wird keinerlei kommerzieller Nutzung oder sonstiger Veröffentlichung zugeführt. Der Finnische 2VCV-Club übernimmt jedoch keine Haftung für jegliche Fehler oder Missbrauch der veröffentlichten Daten."

 

 
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  Welttreffen 2007

Der Welttreffenclub "2CV WET 2007 e.V." hat vergangenen November von den versammelten 2CV-Freunden in Seligenstadt den Auftrag bekommen, die Präsentation zur Bewerbung von Deutschland für das Welttreffen 2007 vorzubereiten (siehe Protokoll von Seligenstadt im Heft 6/2002). Am 12.1. war eine Sitzung des Clubs. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt. Weitere Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor; wir halten euch auf dem Laufenden.

 
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Ente getunt - Ausstellungsstück im Technik-Museum Speyer


Treffen im Oktober -
bei Sonne...

 


... und Sturm

Zweites 2CV-Treffen in Speyer 29.-30. März 2003

Bis zum 31. März 2003 kann die Citroen-2CV-Sonderausstellung im Technik Museum Speyer noch besichtigt werden. Zu sehen sind ca. 25 Fahrzeuge, darunter Originale und Umbauten wie die Flugente, Boot-Umbau, Feuerwehr-Umbau usw. Besonderes Highlight ist der 2CV-Prototyp von 1939, der zum ersten Mal in einer deutschen Sonderausstellung zu sehen ist.

Anlässlich dieser außergewöhnlichen Ausstellung findet zum Abschluss, vom 29.-30. März 2003, das 2. große 2CV-Treffen auf dem Gelände des Technik-Museum Speyer statt. Zu diesem zwanglosen Treffen sind alle 2CV-Freunde eingeladen. Es kann jeder kommen, der Zeit und Lust dazu hat.

Auf dem Programm stehen u.a. ein Geschicklichkeitsparcour, ein 2CV-Flohmarkt und verschiedene Aktionen für Kinder. Am Samstag, 29. März findet abends in der Veranstaltungshalle des Technik-Museums ein Festabend mit Live-Musik statt.

Die Anreise ist ab Freitag, 28. März möglich. Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden (Hotel, Caravanplatz, großes Gelände um evtl. im Auto zu schlafen). Am 29. und 30. März können ab 9 Uhr bis zum Abend die Fahrzeuge auf dem Gelände des Technik Museum Speyer bestaunt werden. Wie auch beim ersten Treffen im Oktober 2002 werden zahlreiche Fahrzeuge aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien und der Schweiz erwartet.

Das Treffen findet auch bei schlechtem Wetter statt. Hier kann man die Veranstaltungshalle nutzen.

Alle 2CV-Fahrer können kostenlos auf dem Gelände parken und erhalten bei Vorlage des Fahrzeugscheins ermäßigten Eintritt in das Technik Museum Speyer.

Weitere Infos erhalten Sie bei:

Harry Siegel
Tel. 07135 / 960350
Fax: 07135 / 960351
Email: siegel.harry@t-online.de

Corinna Handrich, Technik Museum Speyer

 
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    Anregungen für Treffen in Bersenbrück gesucht

Von Peter Ackermann aus Bersenbrück erreicht uns folgende Information:

Die Stadt Bersenbrück - 35 km nördlich von Osnabrück und im Schnittpunkt der B68 und B214 - feiert am 20. und 21.09.03 ein Stadtfest unter dem Motto "Frankreich trifft Bersenbrück" hierzu möchte ich ein Ententreffen organisieren. Um die Resonanz zu erfahren, kann mir jeder der Interesse oder Tips hat, eine eMail senden. Jeder der mir schreibt bekommt eine Antwort und später dann auch das Programm.

Meine Adresse: Peter Ackmann, Email: Peter.Ackmann@telekom.de

 
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Rekord geschlagen

Es ist genau 16 Uhr an diesem Samstag, dem 8. Juni 2002, als der 2CV6 in "Bleu Céleste" mit dem Kennzeichen 5935 VG 94 in die Markt-Galerie von Croix-Dampierre nahe Chalon-en-Champagne (Département Marne) einfährt. Kaum angehalten, springen vier Teufel aus dem 2CV und beginnen sofort mit dessen Zerlegung.

Die vier Complizen, Christian Komaniecki, André Houy, genannt "Popoff", Jean-Francois Gartin und Eric Bonnan, sind sich sicher, dass sie in dieser Disziplin und in der 2CV-Szene die "Welt-Besten" sind.

Eric Bonnan, dem kein Getriebe je wiederstanden hat und Christian Komaniecki, der bis zu diesem Tag bereits 300 2CV-Motoren komplett zerlegt hat, kümmern sich um die Mechanik, sowie um Fahrgestell und Karosserie, zwei wahre "Könige der festgerosteten Schrauben". Einen genialen Cocktail aus Kraft und Finesse stellen Jean-Francois Gartin und "Popoff" in ihrer Person dar.

Die riesige Stoppuhr, die inmitten der Markt-Galerie installiert wurde, frisst förmlich die Sekunden.

Die Spannung steigt. Der bestehende Weltrekord im Zerlegen eines 2CV liegt bei 48 Minuten und 36 Sekunden. Das Reglement besagt, dass das Chassis mitsamt den Achsen, der Motorblock sowie die Antriebswellen und mindestens drei Zahnräder aus dem Getriebe demontiert sein müssen. Bei 45 Minuten, 36 Sekunden angekommen, waren nur noch die beiden Federtöpfe zu demontieren. Die vielen begeisterten Zuschauer, die beim Weltrekordversuch dabei sein durften, feuerten die vier Teufelskerle an. Oh Gott, das wird kapp. Die vier großen Muttern, welche die Federtöpfe an ihrer Position am Rahmen halten sind hoffnungslos festgerostet. Nach mehr als zwei Minuten erreicht die Spannung ihren Höhepunkt.

Ungeachtet der stählernen Muskeln von Jean-Francois Gartin, dem Chef der Truppe, dem schweren Hammer von Eric Bonnan, der einmal beinahe in die Zuschauermenge geflogen wäre, sowie letztendlich dem Meißel von Popoff, der sich ins Eisen der Muttern frisst, zeigt die Stoppuhr 51 Minuten, 07 Sekunden an, als endlich die beiden Federtöpfe demontiert und leblos am Boden liegen.

Das Publikum applaudiert, aber dennoch sind unsere vier Champions etwas enttäuscht.

Die einzige Hoffnung die Ihnen jetzt noch verbleibt, ist der Versuch, die 2 Minuten und 31 Sekunden Zeitrückstand wieder aufzuholen, wenn am 15. Juni 2002 an gleicher Stelle der 2CV wieder zusammengesetzt werden muss.

Sieben Tage später, wie bereits angekündigt, ist alles bereit, um zu versuchen den Rekord im Zusammenbau eines Citroen 2CV zu schlagen. Die Getriebe- und Motorteile sind bereits gereinigt und liegen sorgfältig aufgereiht auf einem Tisch. Genau um 16 Uhr wird die große Stoppuhr in Gang gesetzt. Die Zeit des bestehenden Weltrekords liegt bei 1 Stunde, 28 Minuten und 44 Sekunden. Die Sache sieht gut aus. In weniger als 30 Minuten ist Eric Bonnan fertig mit dem Getriebe, dicht gefolgt von Christian Komaniecki, der den Motor zusammenbaut. Augenblicke später sind Motor und Getriebe miteinander verschraubt und der Kabelbaum angeschlossen - aber wird der 2CV auch anspringen ?

Wenn nicht, dann wäre die ganze Hoffnung auf den Weltrekord verloren. Beim ersten Anlassversuch kommt nur etwas Rauch - doch unter tosendem Beifall des Publikums erwacht der Motor plötzlich zu neuem Leben. Ab diesem Moment ahnt jeder schon, dass der Erneuerung des Weltrekordes nichts mehr im Wege steht. Nach effektiv 1 Stunde, 15 Minuten und 40 Sekunden bewegt sich der 2CV mit seinen vier Helden an Bord aus eigener Kraft einen Meter weit, so wie es das Reglement vorschreibt.

Wenn nun einige Liebhaber diese Aktion erneut durchführen wollen, dann müssen sie einen 2CV in weniger als 2 Stunden, 06 Minuten und 47 Sekunden zerlegen und wieder zusammenbauen.

Text aus dem Französischen übersetzt von Ronny
Quelle : 2CV Magazin Nr. 28, 2002, Seite 12

 
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Ein Männlein steht im Walde...
(schwer giftig!)


Angeblich essbar
(ohne Gewähr!)

Berichte von 2CV-Treffen

Pilztreffen

Ganz Deutschland hat die Enten und die Schlafsäcke eingemottet. Ganz Deutschland? Nein! Ein kleiner westdeutscher Club hört nicht auf, dem Wetter Widerstand zu leisten und hält hartnäckig sein Treffen zur Pilzreife ab. Nur frostgeprüfte Treffenfahrer wurden gesichtet, dafür auch im Porsche (ganz links unten im Bild). Der Eintritt war für alle gleich: Eine freiwillige Spende. Das Entenherz ist weit... Ich erinnere: In Amhearst beim ICCCR haben zum Ausgleich zahlreiche Entenfahrer in Hotels übernachtet, weil das Studentenheim "unzumutbar" war. Was lernen wir daraus: Entenfahrer ist man nicht, weil man eine Ente fährt, sondern weil man auf Ententreffen fährt. Auch bei Frost.

Ce ci ne pas une voiture, cette une art de vivre oder so ähnlich... Was sonst? Ein selbstorganisiertes Lagerfeuer, Zaubertrank mit Erbsen aus dem Kessel und viel heißer Luft, Schlehenschnaps vom Brotknochen und Holzhacken vorm Frühstück. Zum Treffengetränk des Jahres habe ich Kaffee mit Ricard gekürt. Gar nicht schlecht zum Kaffee, bei 0°C! Danke für das Rezept. Es gab keine Altersgrenze, lieben Besuch aus Holland und keine Lautsprecher. So gehört ein Treffen.

Autor und Treffenplatz der Redaktion bekannt

 
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Vitra-Museum in Weil am Rhein


Geschirr-Explosion


Gü staunt Bauklötze


Due Cavalli


siebeneckiges Schwimmbad


Rettungsgerät


Röschtikehren

Ententreffen mit Design

In unserem Enten-Club sind besonders viele Informatiker und Designer. Wegen der Informatiker mache ich zwei Internet-Seiten. Wegen der Designer fahre ich auf dem Weg zum Urschwyz-Treffen zum Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein. Warum am Rhein? Na, deshalb. Immerhin ist die Ente das letzte lebende Art-Deco-Vermächtnis auf unseren Straßen. Vitra baut Stühle. Sitzen mit Design ist etwas anderes als Sitzen ohne Design. Da hat man was eigenes. Wie bei der Ente.

Eigentlich ist Vitra eine Stuhlfabrik. Aber eben mit Design. Im Vorgarten des Museums steht eine Skulptur, die kann nur von einem Briten entworfen worden sein (André Citroën: bitte entschuldige!). Das überdimensionierte Denkmal der Kombizange in blau, mit einer siebeneckigen Zentralmutter. Im architektonisch sehr lohnenden Museum (Höhepunkt: ein beheizter Metalltisch im Aufenthaltsraum der Werksfeuerwehr) hat mich ferner ein Kunstwerk fasziniert, das den Inhalt eines Geschirrschranks während der Explosion zeigt. Der Firmeninhaber ist Schweizer.

Das ist also die Verbindung! Urschwyztreffen. Herr Vitra hört vermutlich keine Ländler-Musik, im Gegensatz zu den Gästen des schweizerischsten aller Ententreffen. Wir haben keine Entschuldigung. Wir waren keine Erstkonsumenten. Es regnet IMMER auf dem Urschwyztreffen. Es ist IMMER kalt in 900 m Höhe im Oktober. Doch an die 100 unbelehrbare kommen Jahr für Jahr, um Röschti zu kehren. Da ist die Außentemperatur egal.

Die besten Haltungsnoten beim Röschtikehrbewerb gaben dieses Mal die Veranstalterinnen ab. Null Gramm Verlust mit verbundenen Augen sind technisch nicht möglich (-> Verdunstung während des Flugs), wurden von geübten Schweizerinnen jedoch erreicht (siehe Bild unten). Bei dieser Leistung staunten wir zusammen mit dem von Transarlbergien angereisten Präserl Gü nur Bauklötze. Was in Wirklichkeit vornehmes Brennmaterial zum Einheizen des Wäschehafens war, in dem weder Wäsche noch Schiffe schwammen, sondern Gemüseeintopf und Chaffi fertig.

Über die Bereitung von narkotisierenden Getränken im Wäschehafen wurde bereits in früheren Berichten berichtet. Wieder wurde Chaffi fertig bis zum Abwinken gereicht, wieder vergaßen einige Teilnehmer, abzuwinken. Mit Chaffi fertig ist Ländlermusik etwas ganz anderes als ohne Chaffi fertig. Deshalb wird bis zum Morgengrauen geländlert. Um mit Obelix zu sprechen: "Wie fandest du die Schweiz, Obelix?" - "Flach!". (Dies bezieht sich nicht auf die Berge und die 2CV-Treffen, sondern nur auf die alkoholischen Getränke und auf die Musik, vor der sogar Troubadix die Flucht ergriff).

Zwei CV heißt deux chevaux auf Französisch heißt zwei Pferde auf Deutsch heißt due cavalli auf Süd-Schweizerisch. Das stand auf dem schönsten 2CV des Treffens hinten drauf. Damit es auch jeder begreift. Mit 12 PS aus Stadthagen nach Oberrickenbach, um ein Wochenende zu frieren. Das ist Ent'husiasmus!

Damit Heidi und ihre Berge auf ihre Kosten kommen, haben wir uns mit der obligatorischen Seilbahn (von denen es allein in Oberrickenbach 2-3 pro Einwohner gibt) über die Wolken transportieren lassen (links), um dort das ebenfalls mit der obligatorischen Seilbahn über die Wolken transportierte, aber unter den Wolken gebraute Bier zu uns zu nehmen. Anstandshalber umrundeten wir den ebenfalls obligatorischen Stausee, nicht ohne uns von Eis und Nebel überraschen zu lassen, aber dennoch aufgrund profunder Ortskenntnis nicht zu verlaufen. Auch hier beruhigte die präsidiale Begleitung. Während der Fahrt konnte das gelungene Design (aha!) des kommunalen Freibads von oben betrachtet werden, Motto: "Why be normal?". Wer hat schon siebeneckige Freibäder.

Zu ungewöhnlichen, in diesem Falle luftgefüllten Schwimmbädern gehören ungewöhnliche Rettungsgeräte und ungewöhnliche Aktivitäten. Röschtikehrbewerb, auf Deutsch: Kartoffel-Reibeplätzchen-Umdreh-Wettbewerb. Schweizerisch ist zeitsparend. Viele Rösti mussten anschließend vom Schwimmbadboden aufgekehrt werden, den Wettbewerbsteilnehmern wurden nämlich unfairerweise die Augen zum Kehren verbunden. Diese Technik ist für die heimische Küche nicht zur Nachahmung empfohlen. Sie baden auf eigene Verantwortung.

Leider hieß es Sonntag schon wieder Abschied nehmen, doch die Schweizer sind so rücksichtsvoll, ihr Treffen immer an den deutschen Nationalfeiertag anzuhängen. Und so ergibt sich doch noch ein lohnender Kurzurlaub, Sonne kann man im benachbarten Tessin tanken. Doch das ist eine andere Geschichte, und die wird von jemand anders erzählt.

Karsten Schreiber, Saarbrücken (D), SB-CV 911

 
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Frongreisch, Frongreisch...

 

 


Schrottplatztour

 

 


AZU - Scheunenfund!

 

 


Tacho noch intakt

 

 


Hecktüren mit ovalen Fenstern

 

 


Abschlussblech?
Welches Abschlussblech?

 

 


ob der Motor noch anspringt?

 

 

 

 

 

 

Reiseberichte

Von Einem, der auszog, einen originalen AZU zu erwerben – oder –
wenn ein Traum zum Albtraum wird...

Es war ein schöner Urlaub. Sonne satt, strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Na ja, hätte man im August in Südfrankreich auch etwas anderes erwartet? Und dennoch – unser 2 CV-Freund, nennen wir ihn doch einfach Hans Erpel – war doch etwas verwundert. Seine Begleiterin schien sich nicht so sehr über den Urlaub zu freuen. Lag es am Urlaubsziel? Wohl kaum, denn das hatten beide doch eingehend diskutiert. Gut, zugegeben, sie wäre lieber auf die Balearen geflogen und Hans Erpel musste schon all seine Überredungskünste aufwenden und sanften Psychodruck aufbauen, damit sie bekehrt werden konnte. Aber das allein kann‘s doch nicht sein. Lag es vielleicht daran, dass er in den vorangegangenen zehn Tagen allein fünf Schrottplätze besucht hatte?

Und was für welche....wenn er sich so erinnerte, trat noch immer das bewusste Leuchten in seine Augen. Der mitgenommene Anhänger war schon zur Hälfte gefüllt. Eine Austauschgetriebe für seinen 2 CV, ein fast neuer 6er-Motor, ein Scheibenwischermotor, eine makellose Motorhaube, zwei Schwingarme und diverse Kleinteile konnte er als Trophäen nachweisen. Und sein Jagdtrieb war noch lange nicht gestillt. Er witterte Großwild – Großwild in Form eines alten 2 CV, aber eines ganz alten. 50er Jahre war sein Traum und noch besser – möglichst einen AZU. Er war sich ganz sicher....in diesem Jahr musste es einfach klappen. Und wenn nicht im Mutterland der Ente, wo denn dann sonst? Klar, ihm waren schon in Deutschland einige betagte 2 CV angeboten worden. Aber deren Zustand war nicht besonders gewesen. Hinzu kam die Tatsache, dass ein Kauf in der Heimat eigentlich zu einfach gewesen wäre. Ein alter AZU – wenn er den selber ausfindig machen könnte – das müsste ein gutes Gefühl sein.

Er war jetzt auf dem Weg zu seinem sechsten Schrottplatz – seine Frau hatte die Mitfahrt strikt verweigert. Sie war es leid, stundenlang in irgendeiner Einöde darauf zu warten, dass ihr Angetrauter endlich das Oberste zu Unterst gekehrt hatte, um endlich wieder ein Ersatzteil zu finden oder aber frustriert zurückzukommen und die Stimmung zu vermiesen. So fand er sich alleine wieder in einer dezent nach Lavendel duftenden Landschaft in Richtung nach Colmars, als er mitten in einem Feld einen Bauernhof entdeckte. Der Hof war umgeben von einer alten Felssteinmauer und herrlichem Baumbestand. Sein Aussehen weckte in Hans Erpel die Stimme, sich das Gehöft doch einmal näher anzuschauen. Gesagt getan – er fuhr kurzerhand von der Route Nationale ab, holperte über einen staubigen Feldweg und parkte seinen PKW an der Gehöftmauer.

Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Hans Erpel betrat das Grundstück und sah sich um. Eine halbverfallene Scheune rechts vom Haupthaus zog ihn magisch an. Er ignorierte dabei das laute Gebell eines kräftigen Dobermanns, wohl registrierend, dass ihm dieser in seinem Zwinger nicht gefährlich werden konnte. Er öffnete vorsichtig das Scheunentor und wäre am liebsten in Ohnmacht gefallen. Unter einem Haufen Stroh erkannte er den charakteristischen Kühlergrill eines alten 2 CV. Er trat näher und eine graue Motorhaube schimmerte ihm entgegen. Sollte er tatsächlich das gefunden haben, wonach er so lange gesucht hatte?

Da bemerkte er hinter sich ein wütendes Knurren. Er blickte sich um und starrte regungslos vor Schreck nicht nur in zwei gelbe Augen, die unweigerlich zu dem schwarzen Dobermann aus dem Zwinger gehörten, sondern auch in das vordere Ende einer doppelläufigen Schrotflinte. An deren anderem Ende befand sich ein betagter Mann, den sein Äußeres mit schmutziger Arbeitskleidung und zerfranstem Strohhut als ein Bauer und wahrscheinlich als Eigentümer des Anwesens auswies. "Quesque vous voulez?" raunte ihn der Alte an. Hans Erpel wagte nicht zu zucken. Der Dobermann hatte ein makelloses Gebiss und scheute sich nicht davor, dies dem unerwünschten Besucher auch zu zeigen. Vielleicht hatte er ja noch nichts gegessen? Also besser nicht bewegen und erst einmal abwarten. Zu seinem Glück konnte sich Hans Erpel rühmen, etwas Französisch zu beherrschen. So erklärte er dem Landwirt die Geschichte. Der schaute ihn ungläubig an, rief seinem Begleiter ein kurzes "arrête!" zu, was diesen dazu brachte, das Knurren einzustellen, sein Gebiss zu verhüllen und sich an der Seite seines Herrchen hinzusetzen.

Gemeinsam schauten sie sich die Ente an. Der Landwirt entfernte das ihn bedeckende Stroh und zum Vorschein kann der Traum aller Jäger verlorener Doppelwinkelschätze. Ein AZU, grau, Baujahr nach erster Einschätzung Mitte der 50er Jahr, also genau das, wonach Hans Erpel gesucht hatte. Er schaute sich das Fahrzeug an, streichelte ehrfürchtig die Karosserie, legte sich auf die Erde, um einen Blick auf den Fahrzeugunterboden zu werfen, ruinierte sich dabei nebenbei seine neue Joop-Jeans, weil Hühnerkot und Stallmist auch vor eine Nobeljeans keine Ehrfurcht haben und versuchte, die Fahrertür zu öffnen, was ihm aber nicht gelang.

Sein Interesse an dem 2 CV löste in dem Landwirt Begeisterung aus. Er lud Hans Erpel zu einem Glas Rotwein ein und plapperte drauf los wie ein Wasserfall. Er erzählte ihm die Geschichte des 2 CV, den er zusammen mit seiner Frau 1956 in Levallois abgeholt hatte. Seitdem ist der Wagen in seinem Besitz. Er habe ihn gehegt und gepflegt, was Hans Erpel so nicht ohne weiteres glauben wollte. Ein Auto pflegen – das widerspricht eigentlich der französischen Natur....... Jean – so hieß der Landwirt – nach dem dritten Glas Rotwein waren beide schon per Du – konnte sich noch gut erinnern, wie er 1959 mitten in der Nacht seine hochschwangere Frau mit dem AZU in das nächste Krankenhaus zur Entbindung gebracht hatte, weil just an diesem Tag die Hebamme nicht zu erreichen war. 1970 habe Jean sich dann einen größeren PKW zugelegt und die Ente in der Scheune abgestellt.

So allmählich verrann die Zeit – vor allem, wie sollte Hans Erpel seiner Frau erklären, dass er nicht zurückkommen konnte an diesem Tag. Fünf Glas Rotwein am Nachmittag bei guten Temperaturen tun ihr Übriges, obwohl die Menge Wein Jean nicht sonderlich viel auszumachen schien. Jean lud Hans Erpel spontan ein, bei ihm zu übernachten. Im Laufe des Abends wagte Hans Erpel dann die Nachfrage, ob Jean bereit sei, den AZU zu verkaufen. Nach längerem Hin und Her willigte Jean ein. Vor einem Abschluss wollte Hans Erpel sich das Fahrzeug aber am nächsten Morgen noch einmal genauer ansehen.

Am kommenden Morgen ging Hans Erpel schon vor dem Frühstück in die Scheune. Die Motorhaube des AZU war makellos. Der Lack frisch wie am ersten Tag, kein Kratzer, keine Delle. Ein Blick auf den Motor ließ das Herz noch höher schlagen. Blitzblank, kein Öl, kein Dreck – ein Motor wie bei einem Ausstellungsstück. Und die Fenster der Hecktüren – noch die Original ovalen Fenster, einfach gigantisch. Die restliche Karosserie war etwas angeschlagen, aber das war behebbar. Einzig das teilweise fehlende Abschlussblech am Unterboden lies Hans Erpel misstrauisch werden. Jean erklärte ihm darauf hin, dass der Wagen einmal einen leichten Rahmenschaden gehabt habe. Der sei jedoch repariert worden. Das Blech fehle nur deshalb, weil seinerzeit sein neuer Wagen bereits bestellt gewesen sei, so dass sich ein Zuschweißen nicht mehr gelohnt hätte. So ganz konnte diese Erklärung Hans Erpel zwar nicht überzeugen. Da der mit aus damaliger Sicht umgerechnet 3.000 € jedoch angemessen schien, schlug Hans Erpel zu. Das spitzbübische Grinsen von Jean hat er nicht mehr gesehen....

Jetzt hieß es, den Wagen nach Hause bekommen – nein, erst einmal zurück zu seiner Frau. Die war natürlich sehr begeistert. Erst einmal darüber, dass sie sich die ganze Zeit Sorgen machen durfte, was ihrem Hans denn passiert sein könnte, weil er nicht erschien. Und dann kommt er auch noch damit heraus, dass er einen AZU gekauft hat. Der Heimtransport lies sich doch problemlos bewerkstelligen. Der AZU war immer noch angemeldet, hatte seine Kennzeichen und der Fahrzeugbrief war auch vorhanden. Also einfach rein und ab dafür, nachdem zunächst einmal in einer Citroen-Werkstatt eine Austauschbatterie erworben worden war – nebenbei bemerkt – der Urlaub wurde selbstverständlich abgebrochen, weil Hans Erpel die restliche Zeit besser für die Restaurierung nutzen konnte.

"Springt er denn an?" richtete Hans Erpel eine ängstliche Frage an Jean. Dessen Antwort war kurz und knapp: "Mais oui, c’est un Citroën!" Der Start war in der Tat beeindruckend. Ein paar mal ordentlich das Gaspedal gepumpt, Zündschlüssel herumgedreht und nach längerem Orgeln entließ der Motor eine blauschwarze Wolke und an der Scheunenwand einen öligen Fleck, aber der AZU lief. Da die Reifen noch Erstausrüstung des AZU waren, ließen sie nicht mehr als 50 km/h Höchstgeschwindigkeit zu. Also entschied sich Hans Erpel für die Fahrt auf Nebenstrecken. War ja auch viel schöner, als in einer Blechlawine über die Autobahn zu rollen.

Als erstes steuerte Hans Erpel die nächste Tankstelle an. Bei der Gelegenheit erhöhte er den Reifendruck von 0,6 auf vertrauenerweckende 1,4 bar vorne und 1,8 bar hinten, was das Fahrverhalten wesentlich verbesserte. So schlich sich Hans Erpel über traumhafte französische Landstraßen Richtung Heimat. Kurz hinter der Grenze – seiner ersten Etappe - verweigerte der Motor schlagartig seinen Dienst und wie beim Roulette hieß es nur noch – Rien ne vas plus! Der hilfsbereite Chefmechaniker von der Kfz-Werkstatt gegenüber stellte einen Keilriemenschaden fest. Dadurch hatte die Lichtmaschine nicht mehr geladen und die funkelnagelneue Batterie war leer gelutscht. Na ja, es war eh bereits später Abend, so dass die Batterie an das Ladegerät kam und Hans Erpel erst einmal Pause machte. Er bezog kurzer Hand ein Zimmer in der Ortschaft und wollte den AZU am nächsten Morgen weiter überführen.

Der Mechaniker der Tankstelle empfing ihn mit der Feststellung, dass die Vorderachse seines AZU eigentlich nur noch von den Stoßdämpfern, Bremsleitungen und den Spurstangen gehalten wurde, weil die Achsbefestigungen durchgerostet waren. Das machte aber wenig, weil Hans Erpel ja ohnehin langsam unterwegs war. Aber doch nicht so langsam, wie es der auf der Weiterfahrt immer häufiger aussetzende Motor erzwang. Rostpartikel aus dem Tank haben das ihre getan, kurz vor dem heimatlichen Stall blieb das Entchen erneut stehen. Wenn jetzt die Ehefrau da gewesen wäre, hätte sie Hans Erpel abschleppen können. Doch sie hatte es vorgezogen, weiter in Südfrankreich zu urlauben. Schließlich war es sein AZU, also sollte er sehen, wie er nach Hause kam. Aber - wozu hat man Freunde.

Wer konnte Hans Erpel nur helfen? Es fiel ihm auf Anhieb Hubert ein, der einen großen Jeep Geländewagen fuhr. Ein kurzer Anruf genügte und Hubert rauschte mit seinem fahrbaren Untersatz an. Nachdem er die Ente an seinem Jeep fest gemacht hatte, ging die Fahrt los. Jetzt war der ganze Mann in Hans Erpel gefordert. Die zur Straffung des Naturhanfseils erforderlichen Brems- und Lenkmanöver waren ziemlich anstrengend, zumal Citroen es versäumt hatte, der Ente eine Servolenkung oder gar eine Bremskraftverstärkung mit in die Wiege zu legen. Hubert reagierte natürlich nicht auf die zaghaften Versuche, durch An- und Ausschalten der Scheinwerfer auf gewisse Probleme aufmerksam zu machen – und die Hupe funktionierte nicht. Wahrscheinlich waren die originalen Sicherungen an ihren originalen Kontakten korrodiert. Auch Hans Erpels Versuch, dem Zugfahrzeug durch hektisches Winken zu signalisieren, die Fahrt zu drosseln schlug fehl. Erschwerend kam hinzu, dass er beide Hände brauchte, um die Ente auf Kurs zu halten. Die originalen Bremsschläuche waren zugequollen und verhinderten ein Abfließen der originalen Bremsflüssigkeit aus den originalen Radbremsen. Die dadurch unweigerlich entstehende Hitze brachte die originale Bremsflüssigkeit an ihren originalen Siedepunkt, so dass die entstehenden Dampfblasen den andauernden Bremsdruck noch verstärkten. Mit anderen Worten, Hans Erpel war original in Schwierigkeiten.

Im vorausfahrenden Zugfahrzeug bemerkte Hubert einen erhöhten Widerstand. Er konnte oder wollte sich das auch nicht erklären. Ein kurzer Tipp aufs Gaspedal, kleinerer Gang und der Rollwiderstand wurde erträglich. Kurz bevor das rechte Vorderrad des AZU in Flammen aufgehen konnte, der Fahrgastinnenraum roch recht unangenehm nach kokelndem Gummi, fuhr Hubert rechts ran.....er musste mal. Na, die Sache war ja gerade noch mal gutgegangen!

Die allerletzte Etappe nach Hause bewerkstelligte Hans Erpel dann professionell mit einem Abschleppdienst. Das erhöhte die Anschaffungskosten für den AZU Baujahr 1956 zwar erheblich, dafür kam er ohne weitere Schwierigkeiten an.

Volker Held, Bonn

Text mit freundlicher Genehmigung des Autors entnommen aus der Treffenzeitung der Ahrtaler Entenfreunde vom 8. Sommernachtsschnattern in Blasweiler 2002, Bilder von Karsten Schreiber passend zur Story hinzugedichtet. Wer hätte nicht so etwas oder ähnliches auch schon erlebt. Und wenn Hans Erpel nicht gestorben ist, dann erzählt er uns vielleicht auch morgen noch schöne 2CV-Geschichten ... ;-) Red.

 
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Abbildung aus nebenstehendem Buch
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Modellententreffen
Anhänger von Schuco 1:43
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Original: Welttreffen 2001
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Rückspiegel

Zubehör in der 12,5-PS-Zeit (1955):

"Kann die Ente einen Anhänger ziehen?

Ja, vorausgesetzt er ist sehr leicht und kompakt. Wir benutzen persönlich einen Anhänger der Marke "Ailette", den man hinter dem Auto praktisch nicht spürt. Man sollte sich freilich mit dem Überholen zurückhalten, außer an leichten Gefällestrecken, aber vergessen Sie nicht, dass man normalerweise im dritten Gang fahren muss. Falls sie noch Zweifel haben, bedenken Sie, dass Anhänger dieser Art hervorragend von Motorrollern gezogen werden können.

Technische Daten der Anhänger "Ailette":

Gewicht: 100 kg
Nutzlast: 200 kg
Länge über alles: 2,40 m
Höhe einschließlich Räder: 1,40 m
Achsstand: 1,45 m
Breite außen: 1,55 m
Nutzbare Innenfläche: 2,00 x 1,10 m
Bodenfreiheit: 0,20 m
4 Gepäckfächer
elektrische Innenbeleuchtung
2 Nylon-Gepäcknetze
Anhängevorrichtung für normalen Kugelkopf 48 mm
Elektrischer Anschluss an die Batterie
2 feste Belüftungsöffnungen, 2 Fenster
2 Reifen 400x8
2 rote Rücklichter mit Blinkern kombiniert
1 Stoplicht
unabhängige Achsen"

Gefunden in: Roger Pontacq: Ce que vous devez savoir sur la 2CV Citroën / 425 type AZ 375 TYPE A, Les guides techniques automobiles, Paris 1955, Übersetzung: K. Schreiber    

 

 
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    Aus aller Welt

zum Thema: In Amerika ist alles größer

1970 DS21 Limo, Citromatic shift, custom made 6-door, 6-seat stretch limo, one of a kind, front power windows, AC, thousands $ invested, must sell as owner can no longer drive, call Rudy or Paul at CCA for more info, 858-566-2860 $10,000 (CCA 5-02)

1970er DS21 Limousine, Halbautomat, Sonderanfertigung, 6-türige 6-sitzige verlängerte Limo, einiges Modell dieser Art, vorne elektrische Fensterheber, Klima, Tausende von Dollars investiert, Notverkauf, da der Besitzer nicht mehr fahren kann, fragen Sie nach Rudy oder Paul bei CCA wegen Einzelheiten, Tel. 001-858-566-2860, 10.000 $

Die Anzeige ist echt. Eingesandt von Peter Hoff, gefunden auf der Homepage von Citroen Concours of America (Red.)

 
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    2CV-Technik

Achtung: Arbeiten an Fahrzeugen und an der Elektrik dürfen nur durch kundige Personen vorgenommen werden. Bei Änderungen am Fahrzeug erlischt unter Umständen die Betriebserlaubnis. Die Redaktion haftet nicht für Richtigkeit der wiedergegebenen technischen Tipps noch für jegliche Schäden und Folgeschäden, die im Zusammenhang mit dem befolgen der Anleitungen entstehen.

 
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Elektronische Zündung

Für alle die billig eine elektronische Zündung installieren möchten, der ultimative Tipp: http://users.swing.be/luc.laurent/CARTIER.HTML

Rainer Schönes hat uns per Email diesen Tipp geschickt. Vorteil: Er verspricht eine preiswerte Lösung für Zündungsprobleme. Nachteil: Der Artikel ist in Französisch. Wir haben es nicht ausprobiert und können somit keine Gewähr für das Funktionieren geben. Wer die Schaltung versteht und ausprobiert hat, kann uns ja mal seine Erfahrungen schreiben.

 
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Bild 1:
Verbindung vom
Steckkontakt (links) zum Schleifwiderstand (rechts,
im orange Plastikgehäuse)
gebrochen (Pfeil)


Bild 2:
Reparatur mit einer Blechschraube


Bild 3:
Der reparierte Tankgeber insgesamt

Tankanzeige zeigt nichts an - Probleme mit dem Tankgeber

Viele werden das Problem haben, gehabt haben, oder demnächst noch bekommen: Die Tankanzeige fällt aus und man ist gezwungen Buch zu führen über den Verbrauch, nachdem man einmal den Tank leergefahren hat, evt. liegengeblieben ist und nun aber endlich mal weiß, wie viele km die Ente mit vollem Tank läuft.

Soweit - so gut, aber ärgerlich, unbefriedigend und lästig.

Früher reichte es meist, die Befestigungsschraube des Tanks unten rechts am Rahmen herauszudrehen, zu reinigen und die untergeklemmte Masseleitung auf guten Kontakt zu untersuchen. In der letzten Zeit half dies oft nicht mehr. Die Ursache liegt heute meist im Tankgeber, was den Ausbau des Tanks erfordert.

Zuerst prüfen wir die Kabelverbindung in Fahrtrichtung links unter der Rückbank hinter der Filzverkleidung. Hier kann der Stecker herausgerutscht sein, dies ist aber eher selten. Wir ziehen den Stecker heraus und stecken ein 1 m langes Kabel in die Buchse. Das andere Ende des Kabels führen wir z.B. am Schlossmechanismus der Karosserie gegen Masse. Wenn nun die Zündung eingeschaltet ist, müsste die Tankuhr auf Vollausschlag gehen. (Man könnte nun das Kabel hier anschließen, um sich immer einen vollen Tank vorzugaukeln, aber das ist in der Praxis leider nicht so effizient :-)

Wenn sich die Anzeige nicht bewegt, sollte man die Sicherungen und die Kabelverbindungen direkt über der Batterie auf Oxidation prüfen. Dort gehen alle Leitungen zum Heck ab. Der gelbe Stecker gehört zum Tankgeber.

Schlägt das Instrument bei dem Kabeltest aus, ist das Problem auf jeden Fall in Richtung Tank zu suchen. Nachdem dieser ausgebaut ist (was am besten in fast leerem Zustand erfolgt - vier Schrauben), kann man den Tankgeber demontieren. Meist ist die Verbindung vom Steckkontakt zum Schleifwiderstand gebrochen, ein messingfarbenes, etwa 6mm breites, gebogenes Metallband (Bild 1).

Was tun? Man könnte die beiden Enden nun zusammenlöten, doch ich weiß nicht, ob das Erfolg verspricht. Ich nahm die Bohrmaschine zur Hand, habe jeweils 2mm vom Rand der Bruchstelle vorsichtig ein 2mm Löchlein in das Material des Bandes gebohrt und die beiden Enden dann mittels einer kleinen Blechschraube zusammengeschraubt (Bild 2). Diese Reparaturmethode ist nur eine der Möglichkeiten, aber eine, die mit Sicherheit einen teuren Neukauf vorerst mal überflüssig macht. Damit dürfte das Problem für viele Jahre aus der Welt sein.

Den beschriebenen Defekt habe ich insgesamt schon an fünf Tankgebern festgestellt. Bevor ich heute einen Tank einbaue, kontrolliere ich den Tankgeber. Manche sind noch nicht gebrochen, zeigen aber bereits deutliche Risse im Material. Das Metallband macht normalerweise einen schönen Bogen. Ist es geknickt, steht der Bruch kurz bevor.

Viel Erfolg bei der Reparatur wünscht

Ronny, Action-Ent’s-Saar (SB-CV 50)
http://www.action-ents.de

 
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39 Jahre Ente - 2 Jahre TÜV
leider noch ohne mittlere Kennzeichenbeleuchtung


"Große Beule" - Haftungsausschluss der Fährgesellschaft
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Zustand beim Kauf vom Autohaus. Das Schild "Auslieferung" an der Wand über dem Parkplatz weckte wehmütige Erinnerungen an 1963...
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Das Spenderchassis mit 27PS-Technik
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neue Bodenbleche und Spritzwand
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bequemes Arbeiten
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"Hochzeit"
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Oldtimergesicht
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Marlene - eine 39jährige Lady lebt auf
Nichts für Originalitätsfetischisten

"Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, unser Sachverständiger hat an Ihrem Fahrzeug keine Mängel festgestellt." So steht es auf dem TÜV-Gutachten geschrieben, das die zweimonatige Restauration einer französischen 1963er Ente mit Selbstmördertüren besiegelte.

Der TÜV - Segen entscheidet sich in den ersten 10 Sekunden. "Ich hab als Student auch mal ne Ente gehabt, in hellblau ...." Da wussten wir, dass das gut gehen würde. 27 PS und Scheibenbremsen mit Selbstmördertüren? Wir hatten schon etwas Angst, dass das nicht zugelassen würde. "Das haben Sie gut gemacht", sprach er zu der Qualität unserer Restaurations-Arbeit und den mitgebrachten Briefen einer AZA und einer neueren Ente wegen der Fahrzeug- und Motordaten. 

"Die Sicherungsbleche der Achsbefestigungen schlagen Sie aber noch um!" - "Das können wir gleich hier machen." - "Da haben Sie einen Hammer und einen Schraubenzieher." Dengel, dengel. :-) Später:  "Ich mach jetzt noch ne Probefahrt!" - Nach einer Viertel Stunde kam der Prüfer mit einem verklärten Grinsen im Gesicht zurück :-)))) "Alles in Ordnung!".

Dies hat die Spedition anders gesehen, die die Ente in die USA verschiffen sollte (Wir tauften den 2CV "Marlene", weil sie so ein blauer Engel ist). Die Grafik rechts zeigt die Zustandsbeschreibung als Haftungsausschluss für die Fährgesellschaft. "SM" heißt beispielsweise "mehrfache Kratzer", "CH" "abgeplatzt", "DM" "mehrfach verbeult" und "DL" "große Beule".

Niemand hat geglaubt, dass Marlene auch nur von Saarbrücken bis Bremerhaven hält. "DAMIT wollt Ihr in die USA fahren?" So lautete der Kommentar unserer KollegInnen auf der Arbeit. "Ei allemôh, grad zulêdschd!" Das Geheimnis lag unter dem Blech. Doch der Reihe nach.

Ich wollte schon immer eine Ente mit Selbstmördertüren haben. In die USA darf man legal nur Fahrzeuge einführen, die vor 1968 gebaut sind. Im Sommer 2002 fand das 12. ICCCR in Amhearst, Massachusetts statt. Eine zuverlässige, standfeste alte Ente musste also her. Wir haben sie selber gebaut.

Ich war bereit, nach Südfrankreich zu fahren, ins Elsass, nach Bayern oder nach Korsika. Doch nirgends gab es das richtige Modell. Da fand ich im Internet eine preiswerte 1963er Ente für Bastler - 30 km von meinem Wohnort entfernt! Sie lief nicht, das Dach hing in Fetzen, aber alles war komplett, und ihr "Karma" war gut. Den Kauf (in einem Autohaus!) erledigten wir in der Mittagspause.

Die Bodenbleche entpuppten sich als ziemlich marode. Der Motor sprang nicht an, und die Bremsen waren fest. Da mir die 16-PS-Technik mit DOT-Bremsflüssigkeit ohnehin nicht als als besonders standfest und haltbar bekannt war, entschlossen wir uns, Marlene ein neues Innenleben zu geben. Ein gutes Spenderchassis wurde mit Achsen, Federung, Stoßdämpfern, Motor, Auspuff, Getriebe, Rädern und Bremsanlage einer 1987er Bleifrei-Ente versehen. Wir erneuerten alle Verschleißteile einschließlich eines Radlagers. Dies war noch Routine. 

Als nächstes lösten wir das Häuschen vom alten Chassis, das sich als fast rostfrei herausstellte. Es darf vielleicht in einer anderen Ente weiterleben. Das Häuschen hatte im Fußraum arg unter dem Regenwasser gelitten, das jahrelang durch das zerrissene Dach hereingekommen war. Wir fixierten die A-, B- und C-Säulen mit eingeschweißten Winkelprofilen und trennten beherzt Schweller, Bodenbleche und vorderes Querblech heraus.

Ein Teil der Spritzwand oberhalb des Querblechs wurde ebenfalls gegen ein neueres ausgetauscht, da alle Bedienungselemente bei den neueren Getrieben völlig anders liegen als bei den alten vor 1970. Viele Abende gingen für die Anpassung der Spritzwand an die Heizungsdurchführungen und die neuen Pedale drauf. Zahlreiche Teile passten nicht auf Anhieb. Die B-Säulen mussten sehr sorgfältig ausgerichtet werden, da beide Türen daran hängen und nach dem Verschweißen der Säulen mit den Schwellern nicht mehr eingestellt werden können. Die trotz aller Bemühungen verbleibenden Spalte an den Türunterkanten wurden schließlich durch leichtes Verbiegen der Türen behoben.

Das nackerte Häuschen ließ sich leicht handhaben, sogar die Schweißarbeiten von unten machten am umgelegten Blech Spaß. Der ganze Unterbau wurde schließlich großzügig mit Rostschutzlack imprägniert und anschließend mit dunklem Autolack lackiert. Es kam der Tag der "Hochzeit", und ich bestellte optimistisch einen Termin beim TÜV.

Doch so wie bei der Renovierung eines Hauses der Rohbau das wenigste ist, so entpuppte sich die Komplettierung des Hybridwesens ebenso als langwierige Feinarbeit. Jedes Anbauteil, jedes Kabel, jedes Bedienelement musste angepasst und improvisiert werden. Jetzt kenne ich alle Unterschiede zwischen 16 PS-Enten und den späteren 2CV6. Doch schließlich hatten wir auch diese Hürde gemeistert.

Die neue 12-Volt-Elektrik fand mit viel Geduld in dem kleinen Tachogehäuse Platz. Als kleines Eingeständnis an das Sicherheitsbedürfnis der heutigen Zeit montierten wir vorne auf den Kotflügeln und hinten oben Blinker. Die (neuen) Vordersitze erhielten Sicherheitsgurte. Aus optischen Gründen wollte ich auf die schönen französischen Rücklichter jedoch nicht verzichten, auch wenn die Bremslichter bei Sonnenlicht recht schlecht sichtbar sind.

Die flugrost-braune Original-Stoßstange montierten wir aus understatement-Gründen so, wie sie war. Michael spendete einen passenden Grill aus den 60er Jahren. Schließlich bauten wir noch ein von innen verschließbares Dach und einen neuen Lampenbaum ein. Der alte Lampenbaum passt nicht über den 27-PS-Motor. Doch eine 39 Jahre alte Ente wollte mit breitem Lampenbaum einfach nicht gut aussehen. Beherzt griff ich zur Flex und kürzte den Lampenbaum ein. In die alten Lampentöpfe passte ich mit etwas Fingerspitzengefühl neue Reflektoren ein, die natürlich gelbe Lampen bekamen.

In den USA, wo man in vielen Staaten kein vorderes Nummernschild braucht, entfernten wir das vordere deutsche Kennzeichen und trugen stolz die aufgemalten französischen Ur-Nummern zur Schau. Nun hatte Marlene das "Oldtimergesicht", wie ich es mir schon immer gewünscht hatte. 

Nach 4000 km bei Tagestemperaturen bis 35°C ohne jede Panne wollte ich Marlene gar nicht mehr hergeben. So sehr haben wir uns an sie gewöhnt. Zu Hause griff ich bei meiner neueren Ente immer erst an die falsche Stelle, wenn ich die Tür öffnen wollte. Bis 1963 gingen die Türen RICHTIG HERUM auf. Marlene ist ausgewandert, aber ich habe mir vorgenommen, mir für Deutschland wieder eine Ente mit Selbstmördertüren zu bauen. Ich weiß ja jetzt, wie es geht.....

Karsten, Happy Ents Saarbrücken

 
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2CV als Sympathieträger

Es wird immer populärer, den 2CV in rasanter Fahrt als Sympathieträger in der Werbung zu verwenden. Wer hätte das vor 10 Jahren gedacht? Wo es allenthalben hieß, "die gehören verboten", "das sind Verkehrshindernisse" usw...

Entdeckt von Christian Pommereau 

 

 
   
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Politisches Navigationssystem

Die Rückseite eines Falk-Plans von Berlin aus dem Jahr 2002 (!) ziert die folgende Werbung für ein politisches Navigationssystem. Um die Werbung in Originalgröße zu sehen und insbesondere den hervorragenden Text lesen zu können, auf das Vorschaubild doppelklicken.

Red.

 

 
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    Leserbriefe

Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt abzudrucken.

Konstruktive Kritik

Die Textbeiträge waren teilweise zu lang, oder über mehrere Ausgaben erstreckend, das wird dann langweilig. Die Anzahl Fotos sind mir auch etwas zuviel, sie zerteilen den Textfluss. Da im Netz schon viel an Information steht, kommt die Unterhaltsamkeit hier zu kurz. Habe bis dato noch bei keinen Beitrag richtig Lachen müssen, bzw. konnte mit dem Inhalt mancher Berichte nicht recht was anfangen. Ich habe das Gefühl, das das "Heft" nur von 3-4 Leuten geschrieben wird. Mir fehlen die vielen kleinen Beiträge; hier mal einen Tipp, da mal ne Anekdote usw. Bringt auf jeden Fall mehr "sonstige" Geschichten über den 2CV!!! Kleinanzeigen sind mir zu unübersichtlich, ich fand die Methode vorher besser. Leserbriefe kann ich teilweise nix mit anfangen, da intern; und nur solche mit "gut, macht weiter so" werden auf die Dauer auch langweilig. (Name der Red. bekannt)

Hallo, Wir haben deinen Beitrag sehr ernst genommen. Wir hoffen, dass das Citroënchen im neuen Gewand vieles besser macht. Dass das Heft nur von 3-4 Leuten geschrieben wird, stimmt nicht ganz. Wir bemühen uns für jede Ausgabe "Gastautoren" zu finden. Also: schickt uns Beiträge, und dann wird das Heft auch vielseitig. Die Kleinanzeigen-Pflege ist eine riesige Arbeit. Da dies ehrenamtlich geschieht, mussten wir hier rationalisieren. Zudem meinen wir, dass der Überblick jetzt besser ist. Red.

Anhaltendes Lob

Wir können ja nichts dafür - nach wie vor werden wir von Begeisterungsstürmen geradezu erschlagen. Damit's nicht langweilig wird, ein stellvertretender Leserbrief:

Lese gerade die neueste Ausgabe - wird immer besser. Danke, dass ihr euch so viel Mühe macht!
ciao, stefan

 

Gegen die Langeweile

Heribert ist ein treuer Leser - hier sein neuester Beitrag zur Auflockerung des Citroënchen:

Hallo Karsten, hier ein kleines Gedicht:
Die Ente ist ein schönes Tier, schön ist auch die Maus---AUS
Gruß Heribert

Von wem das ist? Wusste er nicht. Vielleicht weiß es ja ein Leser.

 

Das Leid des Vorbesitzers

Hier schreibt der Verkäufer der 1963 AZA zu seinen Gefühlen beim Lesen des USA-Berichts im Heft 5/2002: (siehe auch Restaurationsbericht in dieser Ausgabe)

Hallo Karsten,
in der Tat hab ich Marlene nie vergessen und mich oft gefragt was aus ihr geworden ist. Ich hab so langsam die Hoffnung aufgegeben von Euch noch mal zu hören. Aber umso mehr freut es mich jetzt....etwas sprachlos..... Ich finde es genial, zum einen weil ich froh bin, dass der kleine Vogel überlebt hat (was ich ihm sicher nicht hätte bieten können), zum anderen weil ich Euch für dieses Erlebnis beneide. Ich hab die USA zwar auch schon bereist, das aber im 24 Jahre alten Käfer, den ich dort gekauft habe. Und mein Traum damals war echt, einmal mit meiner Ente dort zu fahren. Immerhin hab ich eine rote Ente in Kalifornien entdeckt. Eure Bilder sind beeindruckend. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann die Möglichkeit Euch und Marlene mal wieder zu sehen??? Würde mich freuen. Noch eine kleine Bitte: Vielleicht könnt Ihr mich mal wissen lassen, wann und wo irgendwelche 2 CV Aktionen starten. Ich würde gerne auch noch mal teilnehmen. So long, seid lieb zur Revolverschaltung und Vollgas!
Dominik
(Hab' immer an Marlene geglaubt :-))))))))))))

Hallo Dominik, mit Treffeneinladungen und aktuellen Nachrichten im Citroënchen sollest du auch wieder Anschluss an die Entenszene bekommen. Viel Spaß! Red.

 

Post aus Portugal

We are "Nucleo 2CV Lisboa" (Portugal). Come and see us at: http://planeta.clix.pt/nucleo2cvlisboa/. Lots of 2CV photos. Have a nice 2CV day. Spiky, VJ-42-83

Wir sind der Club "Nucleo 2CV Lisboa" [Portugal]. Kommt und seht uns unter http://planeta.clix.pt/nucleo2cvlisboa/ . Viele 2CV-Photos. Wir wünschen einen schönen 2CV-Tag. Spiky, VJ-42-83

 

Wandel in der Entenszene

Zum Thema "Wandel in der Entenszene": Wir sind im Prinzip Oldtimerfahrer mit noch bezahlbaren Teilen. Ein Indiz m. E. dafür ist, dass die Dampfbierbrauerei, die nichts mit der üblichen Treffenromantik zu tun hat, so einen enormen Besucherzulauf hat. Und ich denke da geht's hin.
Salut Harald Grüßel

Hallo Harald, wir machen ähnliche Erfahrungen. Die Entenfahrer von "früher" kommen alle in die Jahre. Und die "neuen" Entenleute, die mehr in die Riege der Oldtimerfahrer zu sortieren sind, können aber mit den "alten" Treffenfahrern usw. nicht viel anfangen. Frage an alle Leser: In welche Gruppe würdet Ihr euch einsortieren? Red.

 

Nicht nur wir haben komische Hobbies

Sehr geehrte Leser,
Zusammen mit ein wenig Kollegen sammle ich Einkaufswagen-Chips.
Jetzt schon habe ich eine schöne Sammlung (250 St.). Um meine Sammlung fortsetzen zu können, hoffe ich daß Sie mir Einkaufswagen-Chips von ihrem Verein schicken. Zum tauschen mit meinen Sammlerkollegen sind selbstverständlich mehrere Exemplare besser nützlich. Auch Exemplare von anderen Firmen habe ich sehr gerne. Wir sammeln auch Pins und Metallbüroklammern mit Werbeaufdrucken. Eine positive Reaktion würde mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Karin Groeneveld, Munnikenweg 8, NL - 3905 MH  Veenendaal

Hallo Karin, gute Idee, einen Einkaufswagenchip mit unserem Clublogo haben wir noch nicht (Werbeartikelhersteller aufgehorcht!). Vielleicht schicken ja unsere Leser ihre Chips nach Holland. Viel Spaß beim Sammeln! Red.

 

 
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