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23. Jahrgang - gegründet 1981 |
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| Reisebericht | ||
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Große
Rundreise durchs Land der Gallier und Hinkelsteine
Anfang September 2003 war's, und unzählige Enten waren zum 2CV-Welttreffen ins Berlusconi–Land geflogen. Unser Entchen flog mit uns, Dorothee und Robert, drei Wochen lang durchs Land der Hinkelsteine (Bretagne). Frau wollte, weil schon immer und weil's so schön am Weg lag, das Schloss von Versailles besichtigen. Der erste Tag war somit voll ausgefüllt. Am zweiten Tag erreichten wir unser erstes bretonisches Ziel, die Stadt Fougeres mit ihrer imposanten Festung. Nach der ausgiebigen Besichtigung dieser Gemäuer begann unsere Rundreise über Rennes, Mont St. Michel (Normandie), St. Malo, Brest, Quimper, Lorient, St. Naziere usw. durch die Bretagne. Es gab sehr viel zu sehen an alten Kirchen, Abteien, Steingräbern, Hinkelsteinen und Festungen. Wir machten von den meist an der Küste liegenden Städten immer wieder Abstecher zu interessanten Orten im Landesinneren. |
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Von
besonderem Interesse für uns waren die Steingräber und die
riesigen aufrecht gestellten Hinkelsteine (bis 28 m hoch). Wer
konnte so was aufstellen bzw. übereinander schichten? Doch nur
Obelix mit seinen Mannen, voll des Zaubertranks!
Am ersten Sonntag im September erlebten wir in Le Foltgeot einen Grand Pardon (große Prozession). Aus allen Gebieten der Bretagne waren Abordnungen, bestehend aus Frauen, Männer und Kindern jeden Alters, in ihren jeweiligen Trachten erschienen. So eine bunte und vielseitige Ansammlung mit Fahnen und Standarten in einer Prozession hatten wir noch nie gesehen. |
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| In
Brest sahen wir uns das Marinemuseum in der alten Festung an.
Noch interessanter war der Besuch von Ozeanopolis, ein riesiges
Areal mit Meerestieren, das wirklich einen Tagesbesuch wert ist.
Während unserer vorjährigen Fahrt durch das Gebiet der Ardeche, Provence und Cote Azur wollten wir in Toulon die ehemalige deutsche U-Bootbasis besichtigen. Die wurde aber von der französischen Marine genutzt und war Sperrgebiet. Dort lernten wir ein bretonisches Ehepaar kennen (ohne Ente). Wir wurden für dieses Jahr zu ihnen nach Lorient eingeladen. Diese netten Leute zeigten uns die Stadt Lorient und die ehemalige deutsche Marinebasis. Wir übernachteten bei unseren netten Freunden und setzten unsere Tour am nächsten Tag fort. |
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An der
Seepromenade von Portsall erinnert der riesige Anker des
Supertankers "Amoco Cadiz" an die Ölkatastrophe von
1978. 220.000 Tonnen Rohöl
liefen damals vor diesem Ort ins Meer.
In St. Nazaire bestiegen wir auch das Dach der deutschen U-Boot-Bunker. Dieser Betonbau war noch richtig "deutsche Wertarbeit". In einer den Bunkern vorgelagerten Schleuse liegt das französische U-Boot "Espadon". Dieses Boot wurde genau nach den Plänen der deutschen U-Boote nachgebaut. Die "Espadon" war so gut, dass sie als erstes U-Boot das ewige Eis untertauchte. Das Innere diese schwimmenden Stahlriesen wäre für uns freilich kein Daueraufenthaltsort. Während der Gallienrundfahrt ernährten wir uns nicht von Pizza und Pasta, sondern von Galettes, Crepes, Muscheln und anderem Getier aus dem Meer. Das war mal wieder eine richtige "Lecker Tour". Die Temperatur erreichte durch die Meeresnähe nie 40°C wie in Mittel- und Südeuropa. Stattdessen herrschten angenehme Temperaturen, so dass wir nur an zwei Tagen unser Dach schließen mussten. Für die Heimfahrt benutzten wir die Route Nationale durchs Tal der Loire. Eine Landschaftlich sehr schöne Strecke! Und Frau entschied sofort: das ist im nächsten Jahr unser Ziel. Die Schlösser der Loire. Recht hat Sie wie immer. Weiterhin knitterfreien Flug
wünschen Euch der Enten
Robert aus Damflos und sein göttliches Geschenk Dorothee |
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