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23. Jahrgang - gegründet 1981 |
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| Rückspiegel | ||
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Beim
Gäutreffen saß ich mit Jörg zusammen. Er hat eine
unscheinbare, weiße Ente. Aber die hat es in sich, nämlich
einen GSA-1300ccm-Motor mit 68 PS, und läuft ca. 170 km/h. Das
erinnerte mich an ein Erlebnis von Joachim Filliés aus den
frühen 70er Jahren mit einer Ente mit zwei Vergasern. Joachims
Artikel von damals hat an Faszination nichts eingebüßt,
deshalb bringen wir den Artikel noch einmal. (Klaus Otto, Red.)
Mehr Schein als Sein – oder schneller sein als es Citroen erlaubt Vor einigen Jahren, - der 2 CV 6 war gerade neu auf den Markt gekommen -, fuhr ich mit meinem Freund Robert Lanius jun. in dessen Ente Richtung München. Die Ente war etwas ganz Besonderes. Sie verfügte über den Dyanemotor, der zu dem noch mit einer selbstgebastelten Zweivergaseranlage ausgestattet war. Das Ding ging ab wie die Pest und machte einen höllischen Krach. Tierisch würde man neudeutsch wohl sagen. Nun, es dauerte auch nicht allzu lange, bis wir einen 2 CV 6 überholten. Das alte Spiel begann, mit dem man den anderen Fahrer zum Wettrennen herausfordert ... Nachdem wir eine Weile so taten, als hätten wir Mühe, mitzuhalten, brausten wir dann bergauf mit 140 km/h an ihm vorbei. Später ließen wir uns wieder einholen, um dem Fahrer Gelegenheit zu geben, uns ein Zeichen zu machen, damit wir mal anhalten. Es kam, wie wir uns das dachten. Staunend bewunderte er unsere Ente, ließ sich die Zweivergaseranlage zeigen und schimpfte in einem fort auf seinen Citroen-Händler, der ihm von dem neuen 2 CV nichts gesagt hatte. Das "injection"-Schild hatten wir von einem großen Citroen demontiert und fachgerecht am Heck angebracht. Sollte der damalige Entenfahrer diese Zeilen lesen, möge er uns verzeihen. Der Versuchung hätten moralischere Leute nicht widerstehen können ... Joachim Filliés |
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