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Der kleine Rundbrief für Citroën-Freunde
24. Jahrgang 2004 - gegründet 1981

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Bericht vom Kesselberg-Hüttentreffen 2004

Bedauerlicherweise habe ich die Citroënchen-Redakteure auf dem Kesselberghütte-Fest nicht gesehen, es hätte sich durchaus gelohnt. 

Wir haben gefeiert bis die Wände gewackelt haben (2.52 Uhr). Nicht genau geklärt werden konnte, ob das Epizentrum des von den Veranstaltern als Überraschungs-"Event" verkauften Erdbebens ursächlich an der Bar oder im Schnarcherschlafraum lag. Durchgeschüttelt wurden wir aber alle sehr kräftig. 

Die genaue Anzahl der Erdbebenopfer konnte in der darauf folgenden Verwirrung erst am späten Sonntagvormittag ermittelt werden auch, weil Besucher wie Veranstalter erst allmählich am Sonntag wieder zu zählen in der Lage waren. Horstl wurde am schlimmsten getroffen mit den allgemeinen Erbebensymptomen Kopfschmerzen, Mattigkeit, Geräusch- und Lichtallergie. 

Vorbereitet wurde der gesellige Samstagabend mit einer (autofreien) Wanderung zum Weihnachtsmarkt nach Oberkirnach, der sich abermals als unerschöpfliche Bezugsquelle von Glühweingetränken sowie eines Treffenchristbaumes bewährt hat. Das traditionelle Aufstellen und Schmücken des erbeuteten Baumes wurde unter großer Beteiligung vieler Hände durchgeführt, von denen eine einem der zum Kappen eingesetzten Messer in den Weg geriet. 

Der handchirurgische Abteilung des Kreiskrankenhauses Villingen Schwenningen konnte insoweit Gelegenheit gegeben werden ihre Leistungsfähigkeit beim Annähen abgeschnittener Finger unter Beweis zu stellen. Da der Christbaumschmuck im Teilnehmerkreis zuerst hergestellt wurde, geriet das Christbaumschmücken zu einer eher geselligen als besinnlichen Aktion. 

Erst am Folgetag kam mit langsam wiederkehrender Kritikfähigkeit bei den Wanderern und Christbaumpflückern die Frage auf, woran die Kirnacher die Treffenteilnehmer ohne jegliches Fahrzeug erkannt haben mögen, denn an jedem Ausschank wurden sie mit "da sind ja die Entenfahrer wieder" begrüßt. Dieser Frage konnte im Teilnehmerkreis nicht mehr auf den Grund gegangen werden, mitunter auch weil die Erinnerung an das Ende des letztjährigen Ausfluges keinem der Teilnehmer mehr ganz genau zugänglich war. 

Unbeantwortet blieben aber auch noch andere Fragen, die sich vorsichtshalber niemand gestellt hat, z.B.: Wie hat es das Veranstalterteam um Roger und Ellen geschafft, sich beim Ausschank und in der Küche göttlichen Beistand in der Form beflügelter, schankkellnernder Engel/innen zu beschaffen, und warum wurde die Weihnachtsfeierlichkeit durch den Verkauf von Ostereiern finanziert? Die Antworten dieser Rätsel bleiben wohl ebenso im dichten Nebel verborgen wie der Veranstaltungsort auf dem Berg im Hochschwarzwald während der gesamten Veranstaltung. 

Ihr habt was versäumt! 

Text: Martin Klenk, Fotos: Martin Hoffmann

 

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Hierzu folgende ergänzenden Meldungen einschlägiger Nachrichtenagenturen (zitiert aus:  Yahoo! Nachrichten): 

Sonntag 5. Dezember 2004, 16:57 Uhr:

Erdstoß der Stärke 5,4 erschüttert Süddeutschland

Freiburg/Straßburg (AFP) - Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala hat in der Nacht im Südwesten Deutschlands und im Elsass zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen. Nach Angaben des Geologischen Landesamts Baden-Württemberg entstanden nur geringe Sachschäden. Das Epizentrum des Bebens lag demnach in Waldkirch im Kreis Emmendingen. Im Elsass erreichte der Erdstoß eine Stärke von 4,9 auf der Richterskala, teilte das Observatorium für Geowissenschaften in Straßburg mit.

Hunderte Einwohner spürten nach Angaben der Polizei in Freiburg das Beben gegen 03.00 Uhr und alarmierten die Polizei oder die Feuerwehr. Im elsässischen Colmar riefen nach Angaben der Feuerwehr etwa tausend Menschen binnen zwanzig Minuten an, um auf das Beben aufmerksam zu machen. Der Erdstoß war in einem Umkreis von 250 Kilometern zu spüren.

Laut Geologischen Landesamt Baden-Württemberg gab es Meldungen über geringfügige Schäden aus den Landkreisen Emmendingen und Breisgau sowie aus dem Hochschwarzwald. Im Elsass wurden nach Angaben der Feuerwehr keine Schäden gemeldet. Die Erdstöße waren auch in der Schweiz zu spüren.

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Montag 6. Dezember 2004, 17:32 Uhr

Forscher untersuchen Ursachen des Erdbebens im Südwesten

Karlsruhe (ddp). Das Erdbeben, das in der Nacht zum Sonntag große Teile Baden-Württembergs erschüttert hatte, wird zum Forschungsobjekt. Die Universität Karlsruhe und das GeoForschungszentrum Potsdam (GFZ) entsenden mehrere Teams in die am stärksten betroffene Region rund um Waldkirch im Südschwarzwald, wie die Technische Hochschule am Montag in Karlsruhe mitteilte.

«Wir werden den Zusammenhang zwischen den Schäden an Gebäuden und dem Untergrund, auf dem sie stehen, untersuchen», sagte Lothar Stempniewski vom «Center for Disaster Management und Risk Reduction» (CEDIM) der Universität Karlsruhe. Das Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala hatte nur leichte Schäden angerichtet. Tausende Bewohner waren jedoch von den Erschütterungen aus dem Schlaf gerissen worden.

Wir werden die obigen Forschungsergebnisse des Wissenschaftlerteams Martin & Martin weiterleiten. Red.

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