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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Rückspiegel In der Times Union aus Jacksonville, Florida, erschien am 13.11.2003 folgender Artikel über eine 1969er Charleston (was es alles gibt!?!): Eine französische Versuchung "Das ist so ein süßes Auto! Was ist das?", fragte sie. "Ein Citroen," antworteten wir. "Ein was?" - "Ein Citroen," sagten wir. So ähnlich, sagte Coulter Kirkpatrick, beginnen viele Gespräche, seit er seinen kleinen 93.000 Kilometer alten Citroen 2CV Charleston von 1969 gekauft hat. Und es könnte die gleiche Frage sein, die Sie jetzt fragen, weil dieses kleine Ding in den USA so selten ist und immer war wie ein freundlicher Franzose. Um es einfach zu machen: der 2CV war die Antwort eines französischen Autoherstellers auf den Wunsch der Nachkriegszeit, einen preiswerten aber geräumigen Wagen für die Massen zu verkaufen, so wie VW es mit dem Käfer machte. Das Auto war weltweit so erfolgreich, dass zwischen 1950 und 1990 ungefähr 7 Millionen Stück des einfachen 2CV-Modells gebaut worden sind, meist die Version, die Kirkpatrick fährt, aber auch Jeep-ähnliche Allrad-Dinger, Sportwagen und sogar Lieferwagen. Kirkpatrick sagte, er verliebte sich in den 2CV, als er bei einem Freund in Deutschland war. "Irgendetwas passierte und er fuhr nicht mehr. Ich war beeindruckt, wie mein Freund ein Stück Schnur nahm, die Haube öffnete, irgendwas mit der Schnur machte und - brumm, lief der Motor wieder," sagte er. "Sie sind so anders, so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen." ... Der 2CV starrt dich irgendwie an mit seinen freistehenden Chrom-Scheinwerfern auf höhenverstellbaren Haltern neben dem einfachen gepressten Blech-Kühlergrill mit zwei Citroen-Doppelwinkeln. Die angeschraubten Kotflügel ragen über dünne 15-Zoll Reifen, und eine schlanke Stoßstange umgibt die Front zum Schutz. Die Türen sind aus glattem Pressstahl mit zierlichen Alu-Türgriffen. Das Dach ist halbmondförmig mit einem kleinen dritten Seitenfenster unter seitlichen Zusatzblinkleuchten. Die Hinterräder sind voll verkleidet, obwohl die Haltung mit hochstehendem Heck (viel Federweg!) bedeutet, dass das Meiste von den dünnen Gummis sichtbar ist. Die Heckklappe ist ein weiteres flaches Stück Pressstahl unter dem großen Heckfenster, mit einem überraschend geräumigen Kofferraum dahinter. Die Innenausstattung ist genauso einfach, wenn sie ihren Kopf unter den vorderen Türholm stecken. Die Türverkleidungen sind genau das - Plastik-Verkleidungen mit einem Türgriff und einem Fensterhalter. Die Sitze sind Stoff-bezogene Rohrrahmen mit einer geringen Menge an Polsterung darunter. Sie sind bequem, obwohl man sie nicht verstellen kann, also lebt man mit ihnen, wie sie sind. Die Vordersitze kommen heraus, wenn Sie einen Stuhl für Ihr nächstes Picknick brauchen. Das Cockpit ist sehr eng, die Sitze (und meine Schulter) berühren fast die einfache Tür nach draußen und den Besitzer des Autos im Inneren. Das sehr einfache Zweispeichen-Lenkrad sitzt fast in meinem Schoß. Und obwohl es ein Zündschloss an der Lenksäule gibt, muss man einen Startknopf drücken. Der Raum im Fond ist akzeptabel für zwei Erwachsene, wenn man sich hineinlümmelt. Kurbelfenster? Die Vorderfenster des 2CV sind waagerecht geteilt - für etwas Luft beim Fahren klappt man sie genauso wie die vordere Lüfterklappe hoch. Die hinteren Fenster sind fest. Aber das plastikbeschichtete Stoffdach kann bis hinter den Fahrer, die hinteren Passagiere oder sogar bis zur Heckklappe zurückgerollt werden. Der Luftzug war großartig, als wir über den San Marco Square gesaust sind, ebenso der freie Blick auf dei Bäume, unter denen wir herfuhren. Suchen Sie nicht nach einem Armaturenbrett - der 100-km/h-Tacho und die Benzinuhr in der Mitte der winzigen Armaturen über der Lenksäule sind alles. Die Hupe piepst mittels des rechten Hebels und der Blinkerhebel ist auf der anderen Seite. Sie müssen ihn selber zurückstellen. Eine Gepäckablage verläuft von links nach rechts unter der Windschutzscheibe in der Nähe der ungewöhnlichen Regenschirmgriff-ähnlichen Handbremse. Die Pedale sind sehr klein - das Gaspedal ist im Prinzip ein großer Knopf. Kirkpatrick hatte erfahren, dass das Auto in St. Petersburg, Florida, zu verkaufen war, sah es sich an und schleppte es nach Hause. "Ich musste einige Arbeit reinstecken, weil es so lange gestanden hatte," sagte er. "Mir ist oft vorgeworfen worden, ich hätte das Auto gebaut. Viele denken, es sei eine Art Volkswagen, und die Leute meinen, ich würde lügen, wenn ich sage, dass es kein Volkswagen ist. Die meisten Leute kennen die Marke überhaupt nicht. Aber es macht unheimlich Spaß." Seitdem "läuft und läuft und läuft" es, wirklich ein Auto für Leute, die Aufmerksamkeit mögen, wie Kirkpatrick sagt. Als wir durch San Marco rollten, bellten uns Hunde an, Fahrradfahrer drehten um und die meisten Leute zeigten auf uns. Auf dem Platz versammelten sich Kinder mit ihren Eltern um uns und fragten, was das sei. Ein Mann mit seiner Tochter in einem Toyota Sports Utility Van, der sich neben dem 2CV auftürmte, starrte den 2CV an und wusste nicht, was es war. Aber eine Frau hatte schon mal welche in einem Urlaub in Frankreich gesehen. "Die Fenster sind so süß," sagte sie. "Das ist so niedlich. Wie spaßig!" Ein anderer Fahrer fand den 2CV "wunderschön" und "echt cool", nachdem er angehalten hatte, um zu schauen. Und Amy Surber, die letzte, die fragte, was das sei, sagte: "Welch ein einzigartiges Auto! Es ist so interessant. Ich mag die Form und die einzigartigen Fenster und das Dach, (wenn das das Dach ist)," sagte sie. Mit 18 PS von dem kleinen 425-ccm-Zweizylinder-Motor, der wie mein Rasenmäher klingt, ist die Beschleunigung gemütlich und laut. Die Maschine muss ordentlich hochgedreht werden, um in Gang zu kommen. Aber der komische Gangschalthebel, der mitten aus dem Armaturenbrett ragt, ist das merkwürdigste. Es ist ein Hebel zum ziehen und schieben - der erste Gang ist hinten unten. Er lässt sich mühelos einlegen, nachdem man die leichtgängige Kupplung ausgekuppelt hat. Für den zweiten Gang muss man den Hebel hineinschieben, und jetzt kommen wir in Bewegung - oder so ähnlich. Man kann 60 im Zweiten fahren, aber der 2CV quält sich ziemlich, und wir schalteten in den Dritten, um in der Stadt herumzufahren. Unsere Höchstgeschwindigkeit wurde mit 82 km/h angezeigt, oder ungefähr 50 mph, ohne nennenswerte Leistung, nachdem wir den Vierten mit einer Drehung nach rechts eingelegt hatten. "Ich fahre nie auf Autobahnen und ich mag nicht gerne über Brücken fahren wegen der Reaktionen der Leute," sagte er. "Ich muss nirgendwo wirklich schnell hinfahren, und ich habe während der Fahrt viel Spaß." Jeder 2CV hatte die gleiche weiche Federung - die vorderen und hinteren gezogenen Schwingarme sind über Streben mit Spiralfedern und Stoßdämpfern verbunden, die in der Mitte montiert sind. Die daraus resultierende Federung fühlt sich an wie ein Marshmallow mit einer Sprungfeder und absorbiert mühelos die größten Schlaglöcher, die wir finden konnten. Das Auto neigt sich sogar im Stillstand, wenn man ein- oder aussteigt. Das bedeutet aber auch, dass dieses kleine Auto in Kurven eine ziemlich besorgniserregende Seitenneigung annimmt. Aber es neigt sich auch wieder zurück, wenn man dran bleibt. Die Lenkung ist durch und durch handbetrieben, aber dennoch ausreichend leichtgängig und präzise. Was die Bremsen betrifft: sie bestehen aus kleinen Trommeln an allen vier Ecken, mit einem Pedal, das ein präzises und kontrollierbares Gefühl vermittelt, allerdings muss man schon einige Muskelkraft anwenden, um das Auto anzuhalten. ... Text (leicht gekürzt) und Fotos: Dan Scanlan, Times Union staff writer, Übersetzung: K. Schreiber |
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