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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Erfahrungen mit
"kompetenten" Werkstätten oder Ich war vor 3 Wochen zum ersten Mal mit der Ente in einer französischen Werkstatt, da ich mir dachte, die haben den Plan. Ich hatte einen leichten Verzögerungsmoment beim Kurvenfahren (das Lenkrad bleibt kurz stehen), hatte noch Achsschenkelbolzen von meiner 1. Ente übrig und wollte die einbauen lassen. 200 Euro waren mündlich abgesprochen, sollte die Rechnung höher ausfallen, dann würden sie sich melden. Montags brachte ich die Ente zur Werkstatt. Mittwochs rief ich dort an. Es hieß, sie würden noch dran arbeiten, aber es sei alles nicht so schlimm, und Donnertag könne ich sie abholen. Donnerstag meldete ich mich nochmals in der werkstatt, darauf hieß es, die Rechnung würde sich auf 360 Euro belaufen. Das war erstmal ein Schock für mich. Tags drauf fuhr ich dann hin und beschloss unterwegs, dass ich mich mit denen einigen muss, um die Rechnung in zwei Raten zahlen zu können. Sie waren einverstanden, und die Ente wurde mir mit der Versicherung, dass alles in Ordnung sei, übergeben. Mein Fahrer war weg, ich hatte kein Handy dabei und ich hatte einen dringenden Geschäftstermin 40km weiter. Nach den ersten 100m hörte ich schon, das am Auspuffrohr vorne Abgase entwichen. Nach halbem Weg musste ich zum ersten Mal kräftig auf die Bremse treten - doch da war nix! Ich konnte das Pedal bis zum Bodenblech runtertreten und musste auf den Randsteifen ausweichen. Stunden später kann ich dann etwas angespannt zu Hause an und schaute mir erstmal alles an. Die zwei Schrauben der Auspuffschelle vom Quertopf in den Krümmer waren total lose, aus der Bremsleitung lief vorne am Unterboden, an der Stelle, wo sie durch eine Gummihülle geschützt ist, alles raus, und der rechte Blinker ging auch nicht mehr - kein Wunder, wenn man das Massekabel einfach durchtrennt! Das war meine erste Begegnung mit einer Werkstatt. Der Zubehörhändler aus Jüchen hatte die Bremsleitung nicht, nur einen teuren Austauschsatz aus drei Teilen. Über unseren ortsansässigen Citroën-Händler habe ich schließlich eine Original-Bremsleitung bestellt. 4 Tage sollte es dauern, doch am nächsten Tag (Samstag!) riefen sie mich an: Sie hätten noch eine gefunden und ich könne sie gleich abholen. Ich war überglücklich, für 30 Euro war das o.k.! Sonntag ging ich dann ans Werk. Nachdem ich die Ente hinten schön hochgebockt hatte, fing ich an, die defekte Leitung von vorne her abzubauen. Hinten angekommen wurde mir klar, dass ich den Einbau der originalen, ungeteilten Leitung auch von hinten beginnen musste. Es lief alles überraschend gut bis auf die letzten cm, denn - oh Schock - die Leitung war zu kurz. Alles wieder abbauen kam nicht in Frage. Ich verlegte sie kurzerhand durch die erstbeste Öffnung in direkter Linie zum Ausgleichsbehälter und..... es reichte genau!!! Das Entlüften war kein Problem, Bremsflüssigkeit hatte ich noch, und Jeronimo, mein Sohn, bediente das Pedal. Fertig. Nur noch alles wegräumen, Werkzeug, Hilfsmittel, Felgen, zwischendurch noch Essen kochen, und dann ging es auf zur Probefahrt. Ich steig ungefähr 2 Stunden später ein, doch die Ente sprang nicht an. Nach 2,3 Versuchen war mir klar: Jero hatte die Zündung angelassen! Kurz
vor 22 Uhr wechselte ich also noch Batterien und hatte schließlich das
erhebende Gefühl, dass ich echt "gut" bin (schmunzel, staub...). |
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