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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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![]() Gerald´s AU von 53 |
Treffen
der Rundpedaltreter in Netphen-Frohnhausen vom 16.-18. Juli 2004
Nachdem wir, Stefan und ich, im Jahre 2001 schon einmal ein solches Treffen in Siegens Umgebung organisiert hatten, reifte der Gedanke dies noch mal zu wiederholen. Diesmal sollte es aber nicht wie beim 1ten Male nur an einem Tag stattfinden, sondern das ganze Wochenende; so mit campen usw. – wie halt die anderen 2CV-Treffen auch. Dafür musste dann erst einmal ein entsprechender Platz gefunden werden, am Besten eine Hütte mit Grillplatz wo man zelten darf – Toiletten sollten auch nicht fehlen. Über einen Bekannten ging das dann recht schnell. So war dann Ende 2003 schon alles soweit fertig, dass die Einladungen geschrieben werden konnten. Das Wochenende rückte näher und die Restarbeiten wurden mal eben so nebenher erledigt. Auf die Frage „Wie viele alte Enten denn zu erwarten seien?“, antwortete ich meist „das ich mit 10-15 zufrieden“ sei. Nun machte das Wetter ja diesen Sommer so jedes Treffen zu einem Glücksspiel, ob das Zelt nass würde oder trocken blieb. Meist war es ja von Regen durchtränkt, als man es einpacken wollte. So sahen dann auch die Prognosen für das angestrebte Wochenende aus. Dass die drei alten 2CVs aus Siegen da sein würde war ja klar. So haben wir die 56er und die 61er schön in Position gestellt und beim Aufbauen immer wieder auf Motorengeräusche gewartet, die stammten aber meist von anderen Fahrzeugen. Endlich tauchte dann auf dem Waldweg eine Ente auf. Es war Gerald mit seiner AU, der die zig KM in ein paar Stunden mit 9PS zurück gelegt hatte. Er war auch schon beim ersten mal dabei. Um es vorweg zu nehmen; es war die einzige Rundpedal-Ente von außerhalb. Schade eigentlich. Ich denke mal, dass der Großteil wegen des Regens ausgeblieben ist. Vielleicht lag´s auch an der Entfernung. Ich bin aber auch schon für einen Tag mehr als 150KM gefahren um auf ein Treffen zu kommen, mit 12 oder 16PS – versteht sich. Naja, egal. Es kamen über die Tage verteilt noch einige 2CV Fahrer um sich zu uns zu gesellen oder sich die Enten anzusehen oder Informationen zu bekommen, für ihre „Baustellen“, die noch zu Hause stehen und auf ihrer erste Fahrt warten bzw. schon im Aufbau sind. Durch den Vorbau der Grillhütte konnte uns der Regen nichts anhaben. So war es möglich im Trockenen zu essen. Zeitweise bestand die Tafel aus bis zu 6 Tischen und es war eine gemütliche Runde. Leider war es nicht möglich sich an Feuer zu setzen, da es pünktlich zur Dämmerstunde mit dem Nass von oben einsetzte. Morgens hatte ich die „leidvolle“ Aufgabe Brötchen zu holen. Es war aber schön die 5 km durch die Morgensonne zu fahren – mit 16PS über schön unebene Straßen. Die für Samstag Nachmittag geplante Ausfahrt fiel wörtlich ins Wasser. Auch der Mann von der Presse hatte mit der Feuchtigkeit zu kämpfen. Jetzt hört sich das fast schon so an, als hätte es nur geregnet; dem war jedoch nicht so. Es waren auch lange sonnig warme Abschnitte zu vermerken. Auf besonderen Wunsch bestand die Möglichkeit mal mit einer alten Ente mitzufahren. Marc aus Siegen durfte auch die 56er unter Begleitung selber fahren. Seine Freundin meinte von der Rückbank, das er so führe, als wäre er noch nie Ente gefahren. Er meinte aber dann, das sich die 56er ganz anders fahren würde als seine 86er. Auch ich durfte mir etwas Besonderes gönnen. Bis in den nächsten Ort bin ich mit Gerald´s AU gefahren. Das war noch etwas anderes als mit 12 PS unterwegs zu sein. Ich hab doch gestaunt, von wo die Besucher überall herkamen: Eine Ente und ein 11er aus der Gegend von Münster; eine mit MR am Nummernschild; eine Dyane aus Krefeld; aus Solingen, Paderborn, Nassau; aus dem Westerwald und dem angrenzenden Olper Land. So war den ganzen Samstag regen Treiben auf dem kleinen Platz. Kurz vorm Regenbeginn und der einsetzenden Dämmerung kam noch Gottfried mit der vierten Siegener Rundpedal-Ente auf den Platz. Damit war dann die Fahrzeugpalette bis Baujahr 70 für dieses Wochenende vollzählig. Das kühlende Nass lichtete den Platz recht zügig, so das wir den Abend mit 7 Leuten unter dem trockenen Hüttendach beschlossen. Beim Abwaschen kündigte sich der für den Abend vorhergesagte Sturm an. Nachdem alle Tische usw. in der Hütte verstaut waren und mein Blick über die 2CVs streifte, war mir doch etwas mulmig, so dass die drei übrig gebliebenen Rundpedaltreter unter dem Dach gepackt wurden (es durfte eigentlich nicht mit Fahrzeugen hineingefahren werden; das war mir aber in dem Moment egal). So blieben die Enten diese Nacht im Trockenen. Der Regen hatte dafür auch nach einer Stunde schon wieder aufgehört, und so schlimm war der Wind auch nicht. Sonntag Morgen haben wir in der Sonne gefrühstückt und die Zelte gerade noch rechtzeitig eingepackt, als es wieder mal losging. Die Enten wurden unter dem Dach eingeladen, und dann ging's am Nachmittag wieder in die „Heimat“. Allen Beteiligten hat es wohl gefallen, so das dies sicher nicht die letzte Aktion in dieser Art gewesen sein wird. Ob schon nächstes Jahr, oder erst 2006 – man wird sehen. Ich hoffe, einmal mehr Alt-Enten auf Treffen zu sehen und auch bei solchen Veranstaltungen anzutreffen. Siegfried |
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