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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Erlkönig vom
neuen Öko-Citroën entdeckt
Im Zuge der Ökobewegung setzt Citroen jetzt auch auf elektrisch betriebene Fahrzeuge. Einen praktisch ungetarnten Prototyp des "145" haben wir in Cottbus entdeckt. Bei dem Namen dürfte es sich noch um ein werksinternes Kürzel handeln, die Verkaufsbezeichnung steht noch nicht fest. Der Öko-Citroën hat 86 Sitz- und 112 Stehplätze und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 78 km/h. Durch den umweltfreundlichen Elektroantrieb arbeitet er völlig emissionsfrei. Die Federung ist sehr straff abgestimmt, entsprechend stahlhart ist die Straßenlage. Die Lenkung zieht den Citroën wie auf Schienen durch die Kurven. Die 16-Rad-Bremsen konnten auch bei voller Beladung überzeugen und zeigten keinerlei Fadingeigenschaften. Das Motorengeräusch ist gewöhnungsbedürftig, wird aber auch durch die Abrollgeräusche der Räder meist übertönt. Bei der Innenausstattung wurde nicht gespart: Gepolsterte Sitze, Lautsprecheranlage im gesamten Fahrgastraum, helle Beleuchtung und Signalknopf zum Fahrer für einen Haltewunsch. Ein novum bei Citroën: Die Türen öffnen elektrisch, und der Einstieg erfolgt bequem fast in Fahrbahnhöhe. Das kantige Design markiert endgültig die Abkehr vom Diktat des Windkanals. Hergestellt wird das Modell "Cottbus" im neuen Zweigwerk in Bautzen. Wann der offizielle Verkaufsstart ist, konnte bei Citroën in Köln nicht in Erfahrung gebracht werden. Über den Verkaufspreis schwiegen die Firmenherren ebenfalls, er dürfte jedoch in der Größenordnung von einigen hunderttausend Euro liegen. Wir meinen: Ein mutig designter Kontrapunkt zum C2, mit hohem Nutzwert und interessanten technischen Lösungen. |
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Text und Fotos: Karsten Schreiber |
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