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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Cowboys und Regenbögen 2CV-Treffen beim 2CV Club Alsace in Framont In Ausgabe 6/2003 berichteten wir vom elsässischen 2CV-Museum in Framont bei Schirmeck. Im August 2004 lud der 2CV Club Alsace wieder zu seinem 2CV-Treffen in die Vogesen. Wird es diesmal gelingen, einen Treffenbericht ohne das Wort "Regen" zu schreiben? |
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| Im "Sommer" 2004 gelang es den Verantwortlichen wiederholt, wochentags hohe Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit zu verbinden. Ich weiß nicht, wie Straßenarbeiter oder Dachdecker es empfunden haben; ich schwitze werktags in meinem Glashaus an meinem Schreibtisch und war wieder einmal kurz davor, Steine zu werfen. Insbesondere, weil regelmäßig Freitags um 17.00 Uhr schwere Wolken vor die Sonne zogen und ihren Inhalt auf und in meine soeben gepackte und gestartete Ente entleerten. So auch am 20. August, als wir uns ins Elsass zum 2CV-Museum in Framont aufmachten (siehe Foto oben). | ||
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Eine kleine
Saarbrücker Delegation leistete den Wolken erfolgreich Widerstand und
übte sich in der wichtigsten Tätigkeit des Saarländers an sich: Dem
Schwenken (Grillen) von Fleisch. Peter und Michael hatten eine
Gerätschaft mitgebracht, die in keiner Ente fehlen sollte: Zum Anfachen
der Glut wurde ökologisch wertvoller Wind im Doppel-Kurbel-Handbetrieb
erzeugt. So wurde es zumindest den Kurblern warm.
Ein Belgier stellte in grafisch wertvoller Ausführung auf der Heckklappe seiner mit dem Garagenbesen lackierten Ente fest: "Wenn man zart rollt, kann man leicht die Unfälle vermeiden." Wie wahr. Zumindest die eigenen. |
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Nachmittags
stand das Museum und Ersatzteillager in Framont auf dem Programm. Im
Anschluss stärkten wir uns an original elsässischem Flammkuchen, um für
die Überraschung des Abends gerüstet zu sein: Cowboys saßen
diesmal nicht mit der Gitarre am Laberfeuer, sondern führten im
Dorfgemeinschaftshaus amerikanische Tänze auf. Etliche Ententreiber
sprangen spontan ins muntere Treiben und ließ sich in die Kunst des
Cowboytanzens einführen. "Wir haben beide Arten von Musik, Country
AND Western!". Die Saarbrücker Herren begnügten sich mit dem
Anblick der Cowgirls beim anmutigen Tanze. |
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| Tags drauf wurde zur Bezwingung des "Champ du Feu" geblasen. Punkt elf Uhr sammelten sich über 60 2CVs und Artverwandte auf dem Marktplatz von Schirmeck zum Höhepunkt des Treffens, dem Convoy auf den über 1000 m hohen Hausberg. Zahlreiche Einheimische erschienen, um die Ente, das Symbol des französischen Wirtschaftswunders zu feiern. Von den Straßenrändern, aus den wartenden Autos, aus den Fenstern der Häuser strahlte uns Sympathie und ein bisschen Stolz entgegen. Jeder Franzose hatte mal einen Deuxchevaux, jeder verklärt sein erstes Auto in der Erinnerung. Geduldig schraubten wir uns hinter taubenblauen 12-PS-Enten mit mattem Lack die Berge hoch. | ||
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Aus heiterem Himmel mischte sich ein Ferrari-Konvoy unter uns. 12 PS war vorne. So konnten auch die roten Renner den wunderbaren Anblick unserer Prozession zum höchsten Kreisverkehr des Elsass bis zum Schluss genießen. Dort parkten wir im Kreis, erhielten eine kleine Trophäe und bewunderten gegenseitig unsere kleinen Helden. Die Ferraris schalteten in den zweiten Gang und entfernten sich rasch. | |
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Karsten Schreiber, SB-CV 911 |
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