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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Citroënchentreffen unplugged
Das Citroënchentreffen in Langgöns zeichnet sich durch mindestens drei bemerkenswerte Eigenschaften aus: Erstens ist es das Citroënchentreffen. Wer also den Urheber und Redakteur des kleinen Rundbriefs für Citroën-Freunde, Klaus Otto, einmal live erleben möchte, kann dies hier an seiner grünen Acadiane tun. Zweitens ist es ein Treffen ohne viel Programm. Ein Treffen, auf dem das Treffen für Citroën-Freunde aus Nord und Süd, Ost und West im Vordergrund steht, die auch ohne Animateure mit sich selber etwas anfangen können. Ohne Spiele, ohne Verpflegung, ohne Band. Treffen unplugged halt. |
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Und drittens ist das zweite
Septemberwochenende fast immer herrliches Altweibersommerwetter in Hessen.
Ich kann mich an kein Citroënchentreffen erinnern, das so richtig ins
Wasser gefallen wäre.
So kamen dann auch mehr Enten als der Platz fassen konnte. Auf der Zufahrt bildete sich ein Entenkonvoi der Tagesgäste. Zum Parken, wohlgemerkt, nicht zum Fahren. |
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Obwohl die Ente mittlerweile fast Oldtimerstatus erlangt hat, verlockt sie Manchen immer noch stark zu individuellen Modifikationen. Links ist der Versuch eines ambitionierten Schraubers abgebildet, einen Belleville Mafia 2CV nachzubauen (siehe Filmkritik in dieser Ausgabe und nebenstehendes Foto). Die gestretchte Wellblechhaube nachzubauen hat seine Dengelfähigkeiten allerdings überfordert. | |
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Ein
ganz anderes Produkt deutscher Bastelkeller zeigt das ganze Ausmaß
unausgelasteter Kreativität: Der 2CV-Einzylinder-Standmotor. Man drehe
einen 2CV-Motor um 90°, entferne das untere Pleuel samt Kolben, Zylinder
und Zylinderkopf, verschließe die entstandene Öffnung sorgfältig,
modifiziere Ansaug- und Auspufftrakt entsprechend, und fertig ist der
Kult-Motor auf 2CV-Basis. Der Zweck des Motors? Dirk, unser heutiger
Fotograf, sagt, das "Gerät" habe keine wirkliche logische oder
effektive Funktion. Es sieht toll aus, wenn es so vor sich hin blubbert
und Krach macht. |
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Wie wurden die extremen Vibrationen
unterbunden? Letztes Jahr gar nicht, da hätte das Gerät es gut als Rüttel-Platte
getan. Dieses Jahr hat Hugo der Schwungscheibe sehr viel zusätzliches
Gewicht verpasst und die Verdichtung reduziert, indem er den Kolben abfräste.
Folglich blubberte es mit sensationell geringem Leerlauf stabil vor sich
hin und rüttelte auch bei höherer Drehzahl kaum. Hubraum ist halt durch
nichts zu ersetzen außer durch Schwungmasse.
Doch zurück zu dem üblichen Treffenbericht. Pünktlich zum Abendessen gab es ein Feuerwerk. Brandmeister Peter und Michael fachten mit kundiger Hand die Grill-Glut unplugged an. Wie oft haben uns die Handföne der Beiden schon den Grillabend gerettet (siehe Bericht von Framont in dieser Ausgabe)! |
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Fazit: Großer Dank an Siggi, der den gemütlichen Platz und alles drumherum wieder organisiert hat, und an alle, die zum Gelingen des Treffens beigetragen haben! Text: Karsten, Fotos: Dirk Drücker |
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