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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Citroënchen besucht
seine Autoren: Treffen mit Afrikafahrer Uwe Schmitz Vor drei Jahren schickte Uwe Schmitz zwei spannende Berichte über seine Afrika-Fahrt mit der Ente an Klaus Otto (Teil 1: Heft 2/2002, Teil 2: Heft 5/2002). Klaus kannte Uwe schon lange und schickte mir den Artikel, den ich für das Citroënchen aufbereitete. Weihnachten 2004 fuhren wir selber mit der Ente nach Afrika. Wir hatten Uwes Bilder noch vor Augen. An Bord der luxuriösen Fähre von Genua nach Tunis erlebten wir eine lustige Überraschung: Plötzlich sammeln sich vor der Information Knäuel von tunesischen Passagieren. Aus irgendeinem Instinkt heraus stellen wir uns auch an. "Fahrt Ihr auch in die Wüste?", fragt ein deutscher Geländewagenfahrer neben uns. "Naja, wir haben ja nur so ein kleines Auto, wir werden wohl keine Pisten fahren ..." lautet die zaghafte Antwort. Nach einer Weile spricht uns unser Hintermann an: "Seid Ihr das mit der anderen Ente aus Deutschland?" Ein Wort gibt das andere, und das Hallo ist groß, als sich herausstellt, dass direkt hinter uns kein geringerer als Uwe Schmitz in der Schlange wartet. "Duuu bist also der Karsten vom Citroënchen!" - "Und duuuu der Uwe mit der Afrikaente!" Bis spät in die Nacht plaudern wir mit Uwe und lauschen seinen Tipps für Tunesien. Er hat drei Monate Zeit und will weiter über Libyen nach Ägypten, dort Urlaub machen und dann vielleicht mit einer Fähre vom Libanon wieder zurück nach Europa. So genau steht das aber noch nicht fest. Nach einem schönen Abend und einer Campingübernachtung in Nabeul an der Nordostküste von Tunesien verabschieden wir uns von Uwe, der direkt Richtung Wüste aufbricht. Er verspricht uns, regelmäßig für das Citroënchen zu berichten. Ein erster Bericht aus Ägypten ist in dieser Ausgabe nachzulesen. Ein Blick auf seine Ente zeigt zahllose Detailverbesserungen. Aus der Erfahrung früherer Afrikareisen hat er die Schwachpunkte von Fahrwerk und Karosserie gezielt verstärkt. So erhielten die Schwingarme zusätzliche Verstrebungen zwischen Aufhängung und Achsschenkel. Das Häuschen ruht einige cm Höher auf einem stabilen Hilfsrahmen, damit es sich nicht so verwindet. Die Lenksäule erhielt ein Kardangelenk (vom Visa). Die Antriebswellen wurden verlängert, damit auch bei extremem Ausfedern die Wellenhälften nicht auseinander rutschen. Wüstenluftfilter, Unterfahrschutz, verbesserte Elektrik usw. seien nur am Rande erwähnt. Im Motorraum wurde jeder freie Platz ausgenutzt, um Ersatzteile unterzubringen. Mit dem vergrößerten Tank und einem Zusatztank fasst die Ente 120 l Sprit. Auf Maß gefertigte Gepäckboxen und passende Wasserkanister bilden zugleich das Bett und Sitzgelegenheiten. Karsten Wir werden Uwe bitten, wenn er zurück ist, uns näheres über die Umbauten und seine Erfahrungen damit zu schreiben. In diesem Citroënchen berichtet er aus Siwa in Ägypten von seiner abenteuerliche Fahrt von Tunis durch Lybien. |
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