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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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01/2005 02/2005 03/2005 |
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2CV-Treffen am Attilafelsen im Kaiserstuhl Unsere Saisonplanung fand schon früh im Jahr statt, begonnen hat alles wieder mit dem Ostertreffen in Rötgesbüttel, danach das Kieler Ostseetreffen, Heidjertreffen in Baven. Zum Ostertreffen bekommt man ja regelmäßig viele Einladungen zu diversen Treffen und dann war da im Entenschnabel noch ein Treffen für Freiburg angekündigt. Da unser Urlaub just zu dem Termin begann, mein Schatz früher einmal in Freiburg gearbeitet hat und wir die Region als immer besuchenswert empfehlen können lag nichts näher, als unseren Urlaub in Freiburg zu beginnen. Leider hat uns in der Woche unsere alte Dame (D Super 5)etwas geärgert (Probleme mit der Hydraulik vorne), und so haben wir uns für Ente fahren und das gute Zelt entschieden. Die Strecke von Braunschweig nach Freiburg muss man ja nicht an einem Tag abreißen, gerade wenn man im Urlaub und nicht auf der Flucht ist! Wie es immer kommt sind wir natürlich viiiiiel später als geplant aufgebrochen weil die Lüfterklappenundichtigkeit doch einer spontanen Reparatur bedurfte. (Wie jeder weiß, der das Teil schon mal gewechselt hat, ist das nicht in 20 Minuten erledigt..) So kamen wir am ersten Tag nur bis Alfeld und suchten uns dort in der Nähe einen kleinen Campingplatz. Trocken abbauen klappte einigermaßen, wir hatten den Baum nicht berücksichtigt, die Sonne kam spät vorbei. In Freiburg kamen dann auch die Erinnerungen wieder, Badesee, Rimsingen, und dann sah man auch die ersten Winkel. Die Ente war bestimmt nicht begeistert, mit derartiger Beladung die steilen Weinbergwege zu erklimmen. Mal im ersten, mal im zweiten Gang immer schön hochtourig erreichten wir den Platz am Attilafelsen. Wir waren wohl zu früh, erst wenige Gäste da, die Veranstalter rödelten noch an allen Ecken, um ihr erstes Treffen zu einem besonderen Event werden zu lassen. Wir suchten die Anmeldung, wie wir es von den Treffen in unserer Region gewohnt waren. Anmelden? ,Nö braucht man hier nicht' war nur die Antwort, auch gut! Die obligatorische Tüte mit Infos zur Region, Mülltüte etc. gabs natürlich trotzdem. Wie es immer so ist, irgendwen kennt man auch auf den entferntesten Treffen, so ging es uns auch hier. Ich kannte Sirius-Siggi vom Welttreffen in Slowenien, genau vor zehn Jahren war das! So schlugen wir unser Lager neben seinem auf und wurden erstmal zu einem Kaffee eingeladen. Von unserem Platz aus konnten wir die Arbeiten der Freiburger gut beobachten. Man muss schon etwas verrückt sein, bei den Temperaturen einen Palmengarten aufzubauen. Da karren die extra aus der Stadtgärtnerei etwa 12 Monsterkübel mit großen Palmen auf den Berg, wuchten die mit vereinten Kräften und einer phänomenalen Riesensackkarre vom Anhänger über die Hebebühne des LKW auf den Veranstaltungsplatz! Nur damit wir schön unseren Cappuccino im Palmencafé genießen können! Das war dann Abends auch noch schön mit Fackeln beleuchtet. Es wurde Abend und ein herrlicher Tag ging mit einem netten Gewitter vorüber, dieses machte aber um unseren Platz einen schöne Bogen, unter dem Vorzelt konnten wir schön die Blitze beobachten! Es gab zu sehr günstigen Preisen lecker Latte macchiato und Crêpes, im Nebenwagen hervorragendes Gegrilltes, so dass wir unseren Grill am Samstag erst gar nicht mehr angeheizt haben. À propos Samstag, Ausfahrten habe ich in den letzten Jahren Treffenleben kaum noch gehabt, die Ausfahrt der Freiburger war der Hit! Gemütlich mit etwa 30 Enten im Konvoi durch herrlichste Landschaft, fast 30 km mit nur drei oder vier Ampeln insgesamt auf der ganzen Fahrt, genial ausgetüftelt. An dieser Stelle habe ich wirklich Schwierigkeiten aus der Vielzahl der Bilder einige wenige auszuwählen! Traumhafte Landschaft, kleine Sträßchen, liebe Leute, funktionstüchtige Ente (dank Siggi fahren wir jetzt elektronisch gezündet, etwas Werbung muss an dieser Stelle erlaubt sein!). Dann ein Halt mitten in der Pampa, wo einige große Kannen Kaffee in die Hand gedrückt bekamen, andere verdächtige Pakete auspackten und die versammelte Mannschaft ca. 20 Min durch den Wald gescheucht wurde um an einem schönen Aussichtspunkt gemeinsam die Kannen zu leeren und die Kuchenträger zu erleichtern. Auf der Rückfahrt fühlten wir uns noch fast wie bei der Tour de France, ein Radfahrer begleitete uns ein gutes Stück unseres Weges mit erstaunlichen Geschwindigkeiten, man beachte die Qualitäten der DS als Steherfahrzeug! Ich habe an dieser Stelle doch bereut dass wir nicht auch mit der DS gefahren sind. Gemeinsam haben wir noch die Türen von Karstens DS überredet doch wieder von innen und außen aufzugehen. Wir waren bis zum schönen Sonnenuntergang beschäftigt. Die Freiburger hatten wirklich an alles gedacht. Sogar den möglicherweise entstehenden Geräuschen in den Dixies hatten sie entgegengewirkt: die Generatoren für die Stromversorgung auf dem Platz waren direkt vor den Türen platziert, und so war außer dem notorischen Brummen nichts weiter zu hören. ;-) Aber auch dieses Treffen war dann Sonntag leider schon vorbei, mit guten Empfehlungen für unseren weiteren Verbleib in der Region verließen wir gegen Mittag, wieder trocken verpackt, neue Bekannte. Und wenn es unser Plan im nächsten Jahr zulässt, sind wir bestimmt wieder dabei! Allen Beteiligten an der Ausrichtung des 1. Freiburger Attila-Treffens der Dreisamenten ein herzliches DANKESCHÖN, von Matthias und Karin aus Braunschweig |
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