zurück zum Text Newsletter  zum Text home zum Text Archiv zum Text Anzeigen zum Text 2CV-Treffen zum Text 2CV-Clubs zum Text Impressum


www.happyents.de

Doppelklick auf die Vorschaubilder führt zu größeren Bildern.

Der kleine Rundbrief für Citroën-Freunde
26. Jahrgang 2006 - gegründet 1981

Email:
Newsletter abonnieren

zu alten Ausgaben

6/2003 
1/2004 
4/2004 
6/2005 
1/2006  
2/2006 
 

 

To read Citroenchen in pidgeon English, use a language tool, for example at Google. Simply type www.citroenchen.de into the box "Translate a web page".

1_048_snowman.JPG (69055 Byte)
Bild 1: Schneemann in Kalifornien

1_081_rt66.JPG (73241 Byte)
Bild 2: Route 66

1_129_66gasstation.JPG (58358 Byte)
Bild 3: Tankstelle aus den 30er Jahren

2_027_shiprock.JPG (58859 Byte)
Bild 4: Shiprock, New Mexico

3_031_Rudi_point.JPG (76722 Byte)
Bild 5: Dreh am Rudi Point

3_033_Karsten_Michael_Marlene.JPG (69564 Byte)
Bild 6: In Mancos, Colorado

3_130_bimauto.JPG (122757 Byte)
Bild 9: BIM

zurück 
nach obennach oben
 

Karsten und Michael haben im Februar mit Marlene, ihrem 63er 2CV, Kalifornien unsicher gemacht. Hier ihr Bericht. 

Get your Kicks on Route 66

Wir haben unseren persönlichen Road Movie gefahren. Klar, US Hwy. 1 - die Traumstraße der Welt - das musste sein, hin und zurück von San Francisco bis Los Angeles. Doch bei der Heiligen Maria (Santa Maria) haben wir die Haube nach Osten gedreht und sind direkt in eine andere Welt getaucht. An der Straße stand: Nur mit Schneeketten befahrbar. Etwas ungläubig, aber mit gutem Gefühl (Wir hatten extra Scheeketten mitgebracht!) machten wir uns auf in die Topatopa Mountains. Bild 1 zeigt die Schneelage.

Von Barstow bis Flagstaff folgten wir der legendären Route 66, statt die langweilige Autobahn 40 zu nehmen (Bild 2). Tankstellen aus den 30er Jahren (Bild 3), verlassene Motels, Orte, in denen die Zeit stehen geblieben ist, und 50er-Jahre-Cafés mit reizenden Damen als Bedienung, die seit dem ersten Tag dabei waren (and this was not yesterday), säumten den Weg.

Hinter Flagstaff beginnt das Indianergebiet. Straßen, die 33 km schnurgeradeaus gehen (wir haben jedesmal gewettet - man unterschätzt die Entfernungen in der Wüste ungemein) und bizarre Felsformationen zeichnen das Landschaftsbild (Bild 4: der "Shiprock" in New Mexico).

Der "Four Corners Point", der einzige Punkt der Welt, an dem 4 Bundesstaaten zusammenstoßen (Utah, Colorado, Arizona und New Mexico), heißt seit dem 28.2.06 "Rudi Point". Michael hatte Rudi, seinem Plüschelefant, versprochen, dass er mal mit seinen vier Pfoten in vier Staaten stehen darf. Prompt war ein Filmteam des Discovery Channel da und befragte ihn ausgiebig über den Zweck seines Tuns (Bild 5).

In Mancos, Colorado machten wir einen Tag Urlaub bei Freunden. In dem kleinen Landstädtchen mit 1000 Einwohnern zwischen der Wüste und den Rocky Mountains meinten wir, das Paradies auf Erden gefunden zu haben - Zeit für das obligatorische Erinnerungsfoto (Bild 6). Abgerundet wurde der gute Eindruck durch eine lokale Bäckerei und Cafe, wo Mutter noch alles selbst kocht, aber organisch.

3_059_shitfall.JPG (62235 Byte)New Mexico ist in diesem Bericht mit zwei schönen Schildern vertreten, die nicht weiter kommentiert zu werden brauchen. (Bild 7 und 8).

3_074a_602.JPG (212084 Byte)
Bild 7: Die 2CV6-Straße (Nr. 602)
Bild 8: Shitfall

Auf dem Rückweg, schon fast am Ende der Tour, trafen wir den Menschen, der die BIM Skala neu definieren wird. Seit 11 Jahren beschäftigt er sich damit, seinen Van mit Plastikspielzeug, Autos, Sprüchen und sonstigen Devotionalien zu einem Kunstwerk umzugestalten. (Bild 9) Der Spiegel berichtete 2004. He made our day.

Die Straße endet im Wasser (Bild 10) - doch wir haben rechtzeitig die Kurve gekriegt und unsere Ente Marlene wieder in ihren Stall in St. Jose gebracht. Sie hat ohne jegliche Mucken völlig brav geschnurrt und ist überhaupt die Beste. In Arizona habe ich noch schnell die Straßensteuern für 2007 und 2008 bezahlt (TÜV? Was ist das?), so dass bis September 2008 neuen Abenteuern nichts im Wege steht.

Wir sind rund 4.500 km gefahren, haben meist gezeltet, manchmal auch als einzige Gäste (etliche Plätze waren allerdings noch geschlossen wg. Vorsaison). Wir hatten Glück und fuhren immer vor einer Regenfront her. So hatten wir fast durchweg Sonne, und im Süden von Californien und Arizona erreichten die Temperaturen 25 Grad. Nachts wurde es allerdings in den höher gelegenen Gebieten doch noch recht kühl. In Payson, AZ., wunderte ich mich bei Sonnenaufgang, dass ich doch etwas kalte Füße hatte. Hier kamen unsere Schlafsäcke bei -9,5°C an ihre Grenzen. Der Wasserkanister war zu einem Block gefroren. Es war so trocken, dass man trotzdem seinen Atem nicht sah.

Soweit die letzten Neuigkeiten aus dem Westen. Karsten, HVDKL9

3_62a_roadends.JPG (66375 Byte)
Bild 10: Road ends in water

zurück zum Text Newsletter zum Text home zum Text Archiv zum Text Anzeigen zum Text 2CV-Treffen zum Text 2CV-Clubs zum Text Impressum

© 2006 by Citroënchen Wiesbaden