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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Bild 1: Schneemann in Kalifornien |
Karsten
und Michael haben im Februar mit Marlene, ihrem 63er 2CV, Kalifornien
unsicher gemacht. Hier ihr Bericht.
Get your Kicks on Route 66 Wir haben unseren persönlichen Road Movie gefahren. Klar, US Hwy. 1 - die Traumstraße der Welt - das musste sein, hin und zurück von San Francisco bis Los Angeles. Doch bei der Heiligen Maria (Santa Maria) haben wir die Haube nach Osten gedreht und sind direkt in eine andere Welt getaucht. An der Straße stand: Nur mit Schneeketten befahrbar. Etwas ungläubig, aber mit gutem Gefühl (Wir hatten extra Scheeketten mitgebracht!) machten wir uns auf in die Topatopa Mountains. Bild 1 zeigt die Schneelage. Von Barstow bis Flagstaff folgten wir der legendären Route 66, statt die langweilige Autobahn 40 zu nehmen (Bild 2). Tankstellen aus den 30er Jahren (Bild 3), verlassene Motels, Orte, in denen die Zeit stehen geblieben ist, und 50er-Jahre-Cafés mit reizenden Damen als Bedienung, die seit dem ersten Tag dabei waren (and this was not yesterday), säumten den Weg. Hinter Flagstaff beginnt das Indianergebiet. Straßen, die 33 km schnurgeradeaus gehen (wir haben jedesmal gewettet - man unterschätzt die Entfernungen in der Wüste ungemein) und bizarre Felsformationen zeichnen das Landschaftsbild (Bild 4: der "Shiprock" in New Mexico). In Mancos, Colorado machten wir einen Tag Urlaub bei Freunden. In dem kleinen Landstädtchen mit 1000 Einwohnern zwischen der Wüste und den Rocky Mountains meinten wir, das Paradies auf Erden gefunden zu haben - Zeit für das obligatorische Erinnerungsfoto (Bild 6). Abgerundet wurde der gute Eindruck durch eine lokale Bäckerei und Cafe, wo Mutter noch alles selbst kocht, aber organisch.
Auf dem Rückweg, schon fast am Ende der Tour, trafen wir den Menschen, der die BIM Skala neu definieren wird. Seit 11 Jahren beschäftigt er sich damit, seinen Van mit Plastikspielzeug, Autos, Sprüchen und sonstigen Devotionalien zu einem Kunstwerk umzugestalten. (Bild 9) Der Spiegel berichtete 2004. He made our day. Die Straße endet im Wasser (Bild 10) - doch wir haben rechtzeitig die Kurve gekriegt und unsere Ente Marlene wieder in ihren Stall in St. Jose gebracht. Sie hat ohne jegliche Mucken völlig brav geschnurrt und ist überhaupt die Beste. In Arizona habe ich noch schnell die Straßensteuern für 2007 und 2008 bezahlt (TÜV? Was ist das?), so dass bis September 2008 neuen Abenteuern nichts im Wege steht. Wir sind rund 4.500 km gefahren, haben meist gezeltet, manchmal auch als einzige Gäste (etliche Plätze waren allerdings noch geschlossen wg. Vorsaison). Wir hatten Glück und fuhren immer vor einer Regenfront her. So hatten wir fast durchweg Sonne, und im Süden von Californien und Arizona erreichten die Temperaturen 25 Grad. Nachts wurde es allerdings in den höher gelegenen Gebieten doch noch recht kühl. In Payson, AZ., wunderte ich mich bei Sonnenaufgang, dass ich doch etwas kalte Füße hatte. Hier kamen unsere Schlafsäcke bei -9,5°C an ihre Grenzen. Der Wasserkanister war zu einem Block gefroren. Es war so trocken, dass man trotzdem seinen Atem nicht sah. Soweit die letzten Neuigkeiten aus dem Westen. Karsten, HVDKL9 |
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