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Der kleine Rundbrief
für Citroën-Freunde
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2CV-Ostertreffen in Rötgesbüttel 2006
Rötges ist, wie immer Ostern, für einen Braunschweiger ENthusiasTEN ein Muss, das muss ich schon mindestens zwei Monate vorher bei der Dienstplanung berücksichtigen. Es geht nämlich nur Ostern ODER Pfingsten frei. Die Entscheidung ist nicht so einfach. Ostern: Wetter unzuverlässig, eher (sicher) kalt, feucht und schattig, Pfingsten: später im Jahr, meist Ende Mai oder Anfang Juni d.h. warm, trocken und sonnig. (im letzten Jahr ging diese Voraussage leider völlig in die Hose) Mein Schatz ist 'ne Frostbeule, aber die Entscheidung war zweistimmig einstimmig: Ostern Rötgesbüttel muss, Pfingsten kann. Man kann ja den Dienstplan vielleicht so drehen, dass man vielleicht einen Tag vorbeischauen kann, oder zumindest ich könnte auch dienstlich zu Pat und Angelika nach Hermansburg zum Pfingsttreffen fahren. Schaumermal. Am Donnerstag konnte Karin mit Katrin schon am späten Vormittag losdüsen, um einen schönen Platz zu sichern, erfahrungsgemäß reisen die Besucher immer häufiger schon am Mittwoch an. Der offizielle Beginn ist wirklich erst ab Donnerstag, und wieso die frühen Besucher dann maulen, wenn Lindi und Chrischan (Platzbesitzer) die normale Campinggebühr erheben, ist mir unverständlich. Mein Dienst endete am Donnerstag, sogar mal ziemlich pünktlich, so war ich schon um 11:30 Uhr in Braunschweig, umziehen, Rapido-Klapp-Wohnwagen an die DS gehängt, letzte Utensilien, die nicht in die Ente passten, eingepackt, um ca. 14 Uhr auf dem Platz. Die obligatorische Begrüßungsrunde dauerte schon mal über eine Stunde, leider hatte niemand in der Zwischenzeit den Wohnwagen aufgebaut, das erste Bier wurde gereicht... Wir haben unser Schlafstelle dann doch noch ohne Probleme gerade aufstellen können, sogar das Vorzelt stand aufrecht und glatt abgespannt! Der erste Abend konnte beginnen. Grillen mit Katrin, Bimbo und Tina aus Goslar, wer noch so alles dabei war, ??? Helge kam später mit dem schönen HY dazu, die Parklücke hatten wir vorher schon genauestens vermessen. Das Bierchen dazu war lecker zumal es nicht aus meinem Kasten kam, danke Helge ;-). Katrin bekam noch ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk, ... gaaaanz warme, ziemlich dichte Treffenstiefel von allen zusammengelegt die umzu standen. Das Monsterlagerfeuer wärmte bis zu unserem Stellplatz. Wann wir zu Bett gegangen sind.... spät/früh?! Relativ trocken nur vereinzelte Schauer. Freitag, spätes ausgiebiges Frühstück, dummes Zeug labern, Platzrunde, wer ist denn noch alles in der Nacht dazu gekommen, Kaffeerunde, Elmar begrüßen, wo ist den Barbara.... Die war ziemlich krank, Montezuma läßt grüßen, Platzrunde, langer Gang zur Hütte mit Toilette, später ein Anruf, Barbara hats halbwegs überstanden und ist auf dem Weg... Grill anschmeißen, anderes Bier probieren, erneuter Anruf von Barbara sie ist schon kurz vor Garbsen / Hannover nur die Frontscheibe ist mit einem Schlag so undurchsichtig geworden. Im Dunklen sieht sie kaum was und durch Glasbrösel schon gar nichts. Wer kann/darf noch fahren? Woher bekommen wir am Freitag in der Nacht einen Ersatz?... Chrischan war mächtig mit den Stromkästen beschäftigt, Leute bitte bringt euch wärme Klamotten mit und benutzt weniger Heizlüfter! Aber Matze konnte noch /durfte eigentlich nicht mehr fahren und wir durften uns eine Scheibe aussuchen. So haben wir gleich eine einfache Scheibe ohne viele Kratzer und eine mit etwas mehr Macken aber mit Gummi mitgenommen. Dazu die Einziehleine und Fett, Fensterreiniger, Putztücher etc. DANKE MATZE! Die Anfahrt dauerte mit Materialbesorgung fast 2 Stunden, bloß gut, dass die nächste Ausfahrt hinter der Raststätte Garbsen nur etwa drei Kilometer weiter ist. Decke auf die Sitze, eine Plane auf die Haube, alte Scheibe rausbröseln, und versuchen im Halbdunkel die alte Dichtung zu entglasen. Wir haben dann lieber die Scheibe mit Dichtung eingebaut, zumal die grün/weißen, blau/silbernen Schergen nicht nur einmal an uns vorbeigefahren kamen, und keine Hilfe angeboten haben, und das Publikum auf dem Rastplatz nicht sehr vertrauenerweckend aussah. Um Mitternacht waren wir dann wohlbehalten wieder auf dem Treffenplatz. Der Abend verging dann irgendwie ziemlich schnell und es wurde schon langsam hell. Tag trüb aber trocken?! Weiß ich nicht mehr. Spätes Frühstück, wir müssen ja noch Futter nachkaufen, und die super Landschlachterei macht sicher wie immer pünktlich um 12 Uhr die Rollläden runter. Nach dem Einkauf das obligatorische Schwimmen im Gifhorner Hallenbad (sehr zu empfehlen, warme, fast heiße Duschen bis zum abwinken). Einmal am Wochenende muss man ja auch sauber sein. Super Wetter bei unserer Rückkehr, Kaffeetrinken, andere Freunde zu Besuch, dummes Zeug labern, Platzrunde, Teilemarkt, das übliche halt. Der Crèpes-HY war auch wieder da. Der Milchkaffee war wie immer groß, heiß und lecker (etwas teuer). Platzrunde, Toilettenrunde, Lagerfeuer, Grillen... Was macht man sonst auf einem Ententreffen. Die Nacht endete wieder gegen vier in der Frühe. Wunderschöner warmer Tag, mit viel Sonne... und einer lauen Nacht. Gaaanz spätes Frühstück, das dann auch nahtlos in das Kaffeetrinken überging. Tombola mit Manny von den Panzerknackern, Oldenburg, fast drei Stunden lang, ich wusste, warum ich keine Lose mehr gekauft hatte... da schlürf ich doch lieber meinen Tee. Leider sind schon viele Gäste am Sonntag abgefahren, der Platz leerte sich zum Abend zusehends. Mit etwas Ausfall von Feuchtigkeit muss man zu dieser Jahreszeit immer rechnen... Aber unter dem Zeltdach konnte man es gut aushalten. Mit Flammkuchen, Michkaffee und einem Schoko-Nikolaus wurde uns die Zeit nicht lang, dazu eine (und noch eine) Flasche guter Prosecco (danke Tina), und der Regentag war gerettet. Zum Grillen klarte es etwas auf, alle Lebensmittel mussten aufgegessen werden, nur meine Bierkiste war immer noch nicht leer. Dabei haben wir jeden Abend nicht zu viel aber auch nicht zu knapp zu trinken gehabt. Ein DANK an alle, die mir das eine und das andere und noch ein Bier gegeben haben. Wieder wurde es schon leicht dämmerig als wir ins Bett fielen. Veregnetes Frühstück am Montag, immer wieder Schauer und das zum Abbauen, das hatten wir noch nie! Nach Rücksprache mit dem Platzmeister konnten wir den Wohnwagen noch bis Donnerstag aufgebaut stehen lassen. Da gab es einen ganzen Tag nur Sonne und alles konnte trocken eingerödelt werden. Ein Dank an die Organisatoren, es tut mir leid dass ich in diesem Jahr nicht bei den Vorbereitungen helfen konnte, aber Dienst geht vor! Ob ich mir nächstes Jahr Pfingsten im Dienstplan frei wünsche weiß ich jetzt noch nicht, aber Rötges muss eigentlich sein, oder? Liebe Grüße aus Braunschweig, Matthias |
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