zurück zum Text Newsletter  zum Text home zum Text Archiv zum Text Anzeigen zum Text 2CV-Treffen zum Text 2CV-Clubs zum Text Impressum

erste_Besucher.jpg (81825 Byte)
die Ersten auf dem Platz...
(aus der schwedischen Citroën-Clubzeitschrift)

  

Der kleine Rundbrief für Citroën-Freunde
27. Jahrgang 2007 - gegründet 1981

Some articles on this page are in English. To read the remainder in pidgeon English, use a language tool, for example at Google. Simply type www.citroenchen.de  into the box "Translate a web page".

Email an die Redaktion:

Newsletter abonnieren

Ortsclub Saarbrücken: 

www.happyents.de

K2_022_Borlaenge.JPG (98535 Byte)
Treffenmaskottchen: 
Elchtest bestanden!

K1_149_Anmeldung.JPG (87080 Byte)
Anmeldung

K1_159_Flohmarkt.JPG (118198 Byte)
Flohmarkt

K1_208_Ente XXL.JPG (98604 Byte)
Breitente

K1_271_Befragung.JPG (83958 Byte)
Befragung

K1_216_France.JPG (70567 Byte)
Präsentation Frankreichs

K2_062_Rostberg_TN.JPG (28046 Byte)
Mein 2CV (Bild anklicken!)

K1_296_Oldie.JPG (64504 Byte)
Living in the past

K2_030_2CV.JPG (96621 Byte)
2CV only

zurück 
nach obennach oben
 

WET_2007.jpg (21241 Byte)Informationen vom Welttreffen 2007 in Borlänge

Hier einige Informationen aus Schweden von eurem "Ländervertreter" Karsten: 
(überarbeitet am 18.8.2007)

Zwei subjektive Berichte aus Borlänge von Karsten und Klaus (18.9.2007 ergänzt)
Filme aus Borlänge in Youtube (20.9.07 ergänzt)
Lesermeinungen zum Welttreffen (18.9.2007 ergänzt)
Statistik: Fahrzeuge nach Ländern und Modellen (26.08.07 korrigiert)
Austragungsort des 19. Welttreffens 2011 
Antworten auf Fragen an den Veranstalter 
Offener Brief an die Veranstalter 
Antwort des schwedischen 2CV-2007-Kommittees 
Open Letter to the Organisers 
Answer of the Swedish 2CV 2007 Committee

Ein subjektiver Bericht aus Borlänge

(19.8.2007) Das 17. Welttreffen der Freunde des 2CV in Borlänge (Schweden) hat trotz der langen und nicht ganz billigen Anfahrt über 2.000 Autos aus aller Welt angezogen. Ab Dienstag vormittag strömten Enten und Artverwandte auf den Flugplatz von Borlänge, der zu diesem Zweck für eine Woche für alles außer Enten, Sportflugzeuge und Rot-Kreuz-Flüge geschlossen worden war. Nach vorübergehenden Stauungen am Eingang hatte sich bis nachmittags die Lage so weit normalisiert, dass wir die Anmeldeprozedur gegen 17 Uhr in 1/2 Stunde hinter uns bringen konnten. In der Schlange trafen wir bereits alte Bekannte und konnten so die Wartezeit kurzweilig überbrücken.

Uns empfing eine riesige ebene, trockene Rasenfläche, auf der es galt, die bereits anwesenden Clubmitglieder zu finden, im Zeitalter des Handys kein Problem. Nachdem wir uns mit Zelt und Regenschutz häuslich eingerichtet hatten, stellten wir fest: Es regnet ja gar nicht! Stattdessen diente die Plane also als Sonnenschutz, sonst hätten wir zeitweise wahrscheinlich einen Sonnenbrand bekommen. Den konnten wir im nahegelegenen See abkühlen, der mit Badesteg, Sprungturm und Liegewiese perfekt ausgestattet war. Von zu Hause wurden 13 Grad und Überschwemmungen gemeldet :-)) Der See bot übrigens die Gelegenheit zu ausgelassenen nächtlichen Alternativfeten für Treffenflüchtlinge.

Nach einem kräftigen Fußmarsch auf die andere Seite der Landebahn erreichte man das Zentrum des Treffens. Um ein Ensemble sehr schöner historischer schwedischer Holzhäuser gruppierten sich das Veranstaltungszelt, das Flohmarktgelände, ein - in respektablem Abstand errichtetes - "Jugendzelt", eine große Wiese, auf der sich jeden Tag Enten aus einem anderen Jahrzehnt präsentieren konnten und etliche weitere Versorgungseinrichtungen. Hier fanden - nicht immer genau zu der im Programm abgedruckten Zeit - alle Events statt. Wir hatten ja nichts Spezielles vor, also ließen wir uns überraschen, denn auf der Zeltwiese fanden wir keine aktuellen Informationen über die jeweiligen Veranstaltungen.

Zur Eröffnung spielte am Mittwoch vormittag - neben den unvermeidlichen Ansprachen - eine fröhliche  Folkstanzgruppe auf. Der Präsident des schwedischen Citroenclubs schwebte per Fallschirm mit einer Punktlandung ein und erklärte - noch ganz außer Atem - das Treffen für eröffnet. ("I hereby declare the basar for open.") Eine schwedische Sängerin ließ mit mystischen, sirenengleichen Gesang das Blut in den Adern gerinnen. Kontrapunkt war eine Fanfarenorgel, die jedem Fußballplatz zur Ehre gereicht hätte. 

Dank des meist herrlichen Wetters war der Flohmarkt für uns jeden Tag großer Treffpunkt. Wenn auch die Ersatzteileversorgung naturgemäß nicht so üppig war wie auf großen Treffen in Frankreich, so habe ich doch alles bekommen, was ich brauchte, und noch viel mehr. Ein Stand der Tschechen stimmte auf das Treffen 2009 ein und verwöhnte alle mit süßen Oblaten. Die Bremer warben für das Deutschlandtreffen 2008 und verbuchten bereits zahlreiche Anmeldungen. Im ehemaligen Pilotencasino konnte man in gediegener Atmosphäre morgens ein Smörgasbröd einnehmen. Irgendwo sollte es eine Verköstigung von Surströmming (fermentierter Fisch, eine schwedische Spezialität) geben, doch die Veranstalter schwenkten im letzten Moment auf "normalen" Hering um. (warum wohl? ;-)

Über die Jahre hat sich eingebürgert, auf Welttreffen ein umfassendes Abendprogramm mit Musik aller Art zu bieten. Musik ist bekanntlich Geschmackssache. Es gab für jede Band sowohl ein begeistertes Publikum als auch Leute, denen die Musik gar nicht gefiel. Vielleicht gab es schon Veranstalter mit mehr Erfahrung. Aber wir waren ja auf einem Ententreffen, nicht bei Rock am Ring. ;-)

Für den, der es wollte, gab es hinter dem Veranstaltungszelt ein kleines Lagerfeuer, das vom Umfang und der Personenzahl eher an lokale Treffen in Deutschland erinnerte. Nicht jeder fragt freilich ein Laberfeuer nach - jüngere Entenfahrer berichten mir in zunehmender Zahl, dass Laberfeuer auf Treffen generell ziemlich langweilig seien und dass sie eher feiern und laute Musik hören wollten. Hierauf waren das Gastland mit seinen pietistischen Regeln bezüglich des Alkoholkonsums, Rauchens und der frühen Sperrstunde um 1 Uhr jedoch nicht unbedingt so eingestellt, wie es die temperamentvolleren unter den Besuchern aus Mittel- und Südeuropa erwartet hätten. Leider kam es vor diesem Hintergrund nachts mehrfach zu unschönen Situationen zwischen ausgelassenen Fetenfreunden und den Ordnern, die die Einhaltung der schwedischen Gesetze überwachen sollten. "Entenfahrer dürfen das" - wirklich?

Wenn man sich abends beim Bierkonsum zurückgehalten hatte, konnte man am nächsten Morgen unter Einhaltung der strengen Promillegrenze von 0,2 (!) auch Ausflüge in die Umgebung machen. Dort gab es außer Bäumen bei etwas genauerem Hinsehen noch eine Menge mehr zu sehen. Im örtlichen Automuseum von Borlänge hatte der Citroenclub eine kleine 2CV-Abteilung aufgebaut. Die Innenstadt von Borlänge befand sich gerade im Umbau, deshalb fuhren wir weiter in die Nachbarstadt Falun, das dafür umso hübscher war. Seit dem Mittelalter wurde in der Region Kupfer- und Eisenerz abgebaut. Heute ist das Bergwerk in Falun Weltkulturerbe und kann auf einer atemberaubenden Führung unter Tage besichtigt werden. Der Parkplatz war voller Enten. Die Verkäuferin im Souvenirshop entschuldigte sich bei uns, dass sie keine Briefmarken mehr hätte, da sei so ein 2CV-Event, die hätten alles leergekauft. Aha.

Auch wenn man sich auf dem Treffen in Borlänge im Vergleich zu früheren Welttreffen mit ein paar ungewöhnlichen Gegebenheiten abfinden musste, die das Treffen nicht unbedingt unter die Spitzenreiter der 2CV-Welttreffen reihen wird, möchte ich doch insgesamt ein positives Fazit ziehen. So sollten einige Pluspunkte, über die niemand geredet hat, nicht unerwähnt bleiben: 

+ Wir haben nur ca. 30 Minuten gebraucht, um am Dienstag abend auf den Platz zu gelangen. 
+ Es gab während des gesamten Treffens reichlich ebene, gut drainierte Wiese ohne Schlamm zum Zelten.
+ Wegen der Trockenheit (!) wurden die Fahrwege auf Wunsch einiger Ländervertreter mit Wasser abgespritzt. 
+ Es gab mehrere saubere Wasserklosetts auf der Zeltwiese. 
+ Die Plumpsklos wurden regelmäßig gereinigt.
+ Die Duschen waren immer gut warm, und man musste nicht Schlange stehen.
+ Wir haben uns einen Sonnenbrand geholt.
+ Es gab ein Laberzelt, wie es auf früheren Treffen immer gefordert worden war. (Es ist freilich nur selten genutzt worden, weil es kaum regnete.)

Das Schönste für mich an Welttreffen ist die Begegnung mit 2CV-Fahrern aus aller Welt, das Wiedersehen alter Freunde und das Schließen neuer Freundschaften. Das kann man nicht planen, aber auch dieses Treffen hat einen schönen Rahmen dafür geschaffen. Vielen Dank an die Organisatoren vom Svenska Citroën Clubben und die 217 Helfer, die sich für uns ins Zeug gelegt haben!

... meint Karsten, SB-CV 911



zurück 
nach obennach oben
 

IMG_2108.jpg (43408 Byte)

IMG_2113.jpg (88544 Byte)

Unten auf der Treffenskala

IMG_2115.jpg (54722 Byte)Nachdem ich noch nie in Schweden war, aber schon seit ca. 30 Jahren nur unweit einer schwedischen Enklave mit vier Buchstaben wohne, und mir somit Knut, Ivar und Sten ein Begriff ist, sollte das Welttreffen mein erster Besuch in Schweden sein.

Ich wurde gewarnt, angeblich soll es dort sehr viel regnen, alles sehr teuer  und die Schnakenplage unerträglich sein. Seltsamerweise kamen diese Warnungen nur von Leuten, die keine Zeit hatten um mitzufahren. Nun denen sei gesagt, daß es kaum geregnet hat und das Wetter zu dieser Zeit besser als in Deutschland war. Zu teuer kann man auch nicht sagen und von den Schnaken war weit und breit nichts zu sehen.

Das Welttreffen war mit etwas über 2000 Fahrzeugen nicht so gut besucht wie die letzten. Der Platz war sehr lang gezogen und die Veranstaltungsfläche weit außerhalb des Geländes. Somit war es ein Treffen der weiten Wege.

IMG_2149.jpg (40343 Byte)Leider hatten die Ausrichter tagsüber auf die bewährten Wettbewerbe, die immer viel Spaß gemacht haben, verzichtet. Die Informationspolitik war auch nicht gerade optimal, was zu den wildesten Gerüchten führte.  Auch wurden die einzelnen Programmpunkte zeitlich selten eingehalten, und es ärgerte viele, als sie nach dem langen Weg vom Gelände erfahren mußten, daß der Programmpunkt der sie interessierte schon vor einer halben Stunde war obwohl man selbst eine halbe Stunde zu früh war. Dafür gab es abends bei der Musik auch diverse Verschiebungen bedingt durch die Tatsache, daß man drei verschiedene Bands hatte, was die  Stimmung auch nicht förderte. Ich muß sagen, daß dieses Treffen auf meiner nach oben offenen Treffenskala die derzeit 11 beträgt, sehr weit unten angesiedelt ist.

Dafür war die Fahrt durch Schweden wunderbar, herrlich breite Straßen, auf denen man max. 90 km/h fahren durfte, kaum Verkehr, dafür schöne Seen und große Wälder. Einen Elch habe ich leider nicht gesehen.

... meint Klaus Otto
 
Entenboot1.jpg (97332 Byte) Von Bootsbauern und Entenfans...

... berichtet uns Rolf aus Kappeln visuell. Er hat sich aus der Diskussion herausgehalten und stattdessen ein paar weitere schöne Bilder beigesteuert. Das dreirädrige Fahrzeug hat ein Brite beigesteuert - wen wundert's.... 

Entenboot2.jpg (66176 Byte)  Entenboot3.jpg (528256 Byte)



  Filme vom Welttreffen in Borlänge

Es gibt zahlreiche Filmclips über das 2CV-Welttreffen in Borlänge im Internet, hier die wichtigsten:



Mehr Meinungen zum Welttreffen in Schweden

(18.9.2007) Wir haben - auch als Reaktion auf Karstens Stellungnahmen und den offenen Brief an die Veranstalter - ein Fülle weiterer Leserbriefe erhalten, in denen ganz unterschiedliche Meinungen über das "Citroën-Event des Jahres 2007" dargestellt werden. Viele Argumente ähneln sich, manche überschreiten die Grenzen dessen, was Höflichkeit und guter Geschmack gebieten. Hier nun eine Zusammenstellung der wichtigsten Anmerkungen. Generell  behalten wir uns vor, Leserbriefe zu kürzen. Beleidigende oder strafrechtlich relevante Formulierungen werden nicht veröffentlicht. Red.

 
 

Weltententreffen Schweden „erfrischend anders“

Das Welttreffen in Borlänge werde ich als eines der abwechslungsreichsten, innovativsten und aufregendsten Welttreffen aller Zeiten in Erinnerung behalten. Heute, zwei Wochen nach Ende des Treffens, habe ich immer noch ein froh – entrücktes Lächeln im Gesicht, wenn ich daran zurückdenke, mit welchen originellen, fantasievollen Ideen die Veranstalter ihre Gäste bei Laune gehalten haben. 

Die erste freudige Überraschung war die Tatsache, dass für das Wechseln von Euro in die Treffenwährung gegenüber dem schwedischen Geld ein Aufschlag von 26% verlangt wurde. Mein sonst eher zu niedriger Blutdruck hat sich hierdurch innerhalb von Sekunden auf einem angenehm hohen Niveau eingependelt. Plötzlich fühlte ich mich wieder wach! Von der Wechselstube war’s nicht weit ins Bierzelt, wo ich vor Glück strahlend in Erwartung der nächsten großen Überraschung gleich hinging. Meine kühnsten Hoffnungen wurden hier getoppt! Der Bierpreis lag nur knapp unter den schwedischen Restaurantpreisen und war damit so hoch, dass sich die Gefahr, nach durchzechter Nacht mit Kopfschmerzen aufzuwachen, praktisch auf Null reduzierte. Was will man mehr? „Hey, das gibt ein klasse Treffen“, dachte ich, und ich sollte nicht enttäuscht werden!!!

Viele haben sich über ein praktisch komplett fehlendes Programm beschwert. Zugegebenermaßen gab es praktisch kein Programm im herkömmlich, klassischen Sinn, aber der aufmerksame Beobachter konnte feststellen, dass trotzdem durchaus etwas geboten war: Das fing mit langen, der Gesundheit dienlichen Fußmärschen zum Festzelt an und setzte sich mit einer Art Schnitzeljagd beim Suchen nach den ständig verlegten und ausgefallenen Veranstaltungen fort. Es ist den Veranstaltern dabei gelungen, Informationen so rar zu halten, dass die Schnitzeljagd über das ganze Welttreffen auf anregend hohem Niveau blieb. 

Am meisten Spaß hat mir das allabendliche Bierschmuggeln vorbei an grimmig dreinschauenden Securities rund ums Festzelt gemacht. Der Programmpunkt „Bier vom Festzelt zum Stellplatz schmuggeln“, fand dagegen wenig Resonanz, obwohl auch für dieses Spiel ausreichend Securityleute angeheuert waren. Schade! 

Von dem Spiel „Alkoholkontrolle auf dem Treffenplatz“, mit dem die Veranstalter wohl eine schwedisch-traditionelle Komponente in das muntere Treiben auf dem Platz bringen wollten, waren die Teilnehmer aufgrund der mangelnden Vorabinformation über die Spielregeln eher enttäuscht. Man hätte Ihnen sagen sollen, dass die Polizisten echt sind und die Führerscheine kassiert werden. 

Ein Spiel, das mir besonders gefallen hat, war das tägliche Raten, wann die für einen bestimmten Zeitpunkt angesagten Veranstaltungen tatsächlich stattfinden. Mir ist es gelungen, bei Verkündigung des übernächsten Welttreffens dabei zu sein, obwohl diese vor dem angekündigten Termin stattfand. Auf meinen Preis dafür warte ich leider bis heute. Enttäuschend! Das Spiel „Schlägerei im Festzelt“ hat dagegen dank des engagierten Einsatzes einer weit über die schwedischen Grenzen hinweg als „Polis“ bekannten Trachtengruppe für viel Stimmung gesorgt. Für dieses Highlight im Programm haben die Veranstalter wirklich keine Mühen und Kosten gescheut! Danke!!!

Überhaupt waren die unter dem Oberbegriff „Warten – Wundern – Raten“ zusammenfassbaren Spiele in der Mehrheit und haben immer wieder für ein fröhliches Durcheinander unter den Treffenbesuchern gesorgt. 

Mein ganz besonderer Dank geht an die schwedischen Veranstalter auch für die besonders originelle Auswahl der auftretenden Bands und die innovative, ja revolutionäre Gestaltung der Programmabfolge. Wo hat man sonst die Gelegenheit, zur besten Zeit, gegen 22.00 Uhr, eine Kinderband zu E-Gitarren kreischen zu hören und auf welchem Welttreffen ist es je gelungen, ein Zelt fast leer spielen und die Stimmung nahe dem Nullniveau sinken zu lassen, bis dann endlich, viel zu spät, eine gute Band auf die Bühne kommt. Zugegebenermaßen sind das neue Wege der Unterhaltung, aber die Veranstalter haben es geschafft, durch konsequente Wiederholung dieser Vorgehensweise und durch Ignorieren jeder Kritik diese Linie konsequent durchzuhalten. 

Beim Auftritt der Kinderband ist uns eine an Fernsehbilder von Flüchtlingsströmen erinnernde Menge von Treffenteilnehmern in Richtung der Stellplätze entgegengekommen. Es war leider nicht herauszufinden, ob es sich dabei um den Programmpunkt „lustige Nachtwanderung“ gehandelt hat. 

Unbedingt erwähnen sollte ich auch die „2-CV Ausstellung“. Diese überraschte nicht nur durch ihr mutig - minimalistisches Konzept, sondern befand sich auch im 10 Km entfernten Borlänge. Geschickt haben hier die Veranstalter das Unnütze mit dem Unpraktischen verbunden. Die drei unspektakulären Enten, die dort ausgestellt waren, liessen die Herzen all jener Entenfahrer höher schlagen, die noch nie einen 2 CV gesehen haben. Raffiniert!

Insgesamt war Borlänge ein gelungenes Treffen, das von völlig neuen, leider nicht für alle ganz durchschaubarem Ideen nur so strotzte. Dass ein großer Teil der Besucher nicht zufrieden mit dem Treffen war, kann ich nur darauf zurückführen, dass sie dieses innovative Unterhaltungs- und Organisationskonzept nicht verstanden haben…..

Oder hab ich da was nicht richtig verstanden???

Jens

 
zurück 
nach obennach oben
 

Statistikfehler

Hallo Karsten, bei Deiner Aufstellung hast Du glatt uns Österreicher und die Australier vergessen. Wir waren wirklich dort ;.)))))))))))  Wird Dir aber verziehen, da die Schweden uns zuerst auch vergessen haben, mittlerweile wurde das berichtigt. 
big alex

Wir hatten uns auch schon gewundert, da sind also die 63 Enten, die wir zu "keine Angabe" degradiert hatten! Wir hatten anfangs vermutet, dass die Australier vielleicht nach den Kennzeichen ihrer (in Europa zugelassenen) Autos einsortiert worden waren, und dass Austria einfach mit als Australia gewertet wurde ;-) Ist korrigiert! Red.

 
zurück 
nach obennach oben
 
Welttreffen oder Club Med?

Hallo Karsten, Klaus und ich (Heike) waren noch 2 Wochen in Schweden und haben es endlich mal über den Polarkreis geschafft - war ein toller Urlaub. Übrigens fanden wir es gut, was Du bei der Versammlung der deutschen Entfahrer gesagt hast, daß die, die mehr geboten haben wollen, einen Cluburlaub buchen sollen. Wir fanden das Treffen auf jeden Fall schön und haben uns nicht gelangweilt. Aber das Genörgel der anderen hat gewaltig genervt!
Liebe Grüße, Heike und Klaus

 
zurück 
nach obennach oben
 
Mehr Information auf Welttreffen

Ich habe die Artikel / offenen Brief i.Sachen Welttreffen gelesen, ich muss sagen, unsere schwedischen Freunde sind in dem Antwortbrief sehr souverän und diplomatisch mit dem "Randaliererproblem" umgegangen. zum Thema alkohol ( in schweden ) , kann man u.a. vielleicht folgendes Fazit ziehen: Nicht jeder bereitet sich auf die im Gastland befindlichen Gepflogenheiten vor, vielleicht könnte zum nächsten Mal im Vorfeld mehr Aufklärung betrieben werden, z.B. wäre ein Artikel "wie verhalte ich mich in ... oder womit muß ich in .... rechnen?" hilfreich. 
Herzliche Grüße aus Hannover, Euer Thomas Fischer



 

zurück 
nach obennach oben
 

Statistik: Fahrzeuge nach Ländern und Modellen

(19.8.2007) Die Veranstalter haben die Teilnehmerstatistik veröffentlicht. Danach haben 2.031 Fahrzeuge mit 4.603 Besuchern aus 29 Ländern am 17. 2CV-Welttreffen in Schweden teilgenommen. Deutschland war mit 397 Fahrzeugen oder 19,5 % die stärkste Nation, gefolgt von den Niederlanden (334), Frankreich (249) und Finnland (!) mit 196 Autos. 

(26.08.07) Alex hat uns darauf hingewiesen, dass in der Liste Österreich und Australien fehlte. Die 52 Besucher aus Austria hatten die Schweden glatt übersehen, und weil's so ähnlich klingt, fehte Australia auch gleich. Jetzt stimmt die Statistik aber!

Fahrzeuge nach Ländern
Land Anzahl %
Deutschland 397 19,5
Niederlande 334 16,4
Frankreich 249 12,3
Finnland 196 9,7
Schweden 187 9,2
Großbritannien 141 6,9
Belgien 88 4,3
Schweiz 59 2,9
Norwegen 56 2,8
Dänemark 52 2,6
Italien 52 2,6
Österreich 52 2,6
Slowenien 38 1,9
Tschechien 21 1,0
Griechenland 18 0,9
Spanien 16 0,8
Polen 14 0,7
Portugal 14 0,7
Australien 11 0,5
Ungarn 11 0,5
Kroatien 8 0,4
Luxemburg 6 0,3
USA 4 0,2
Slowakei 2 0,1
Kanada 1 0,05
Neuseeland 1 0,05
Lettland 1 0,05
Japan 1 0,05
Ghana 1 0,05
Anzahl Fahrzeuge insgesamt 2.031 100,0
Anzahl Besucher insgesamt 4.603  
aus 29 Ländern    

Nun ein bisschen Stoff für die "2CV only"-Diskussion. Von den 2.031 Fahrzeugen waren 1.277 oder 62,9 % 2CVs. Weitere 367 oder 18,1 % waren andere A-Modelle, so dass A-Modelle insgesamt über vier Fünftel der Fahrzeuge stellten. Andere "klassische" Citroëns (HY, DS, Traction Avant) kamen gerade mal auf 4,7 % oder 98 Stück. 116 Fahrzeuge anderer Marken oder 5,7 % aller Fahrzeuge liefern am Beispiel dieses Welttreffens den Stoff, aus dem witzlose Diskussionen sind. Hardliner diskutieren auch über 173 oder 8,5 % "andere" Citroëns.

Fahrzeuge nach Typ 
Fahrzeugtyp Anzahl %
2CV 1277 62,9
AZU / AK 102 5,0
Acadiane 82 4,0
Dyane 81 4,0
Ami 6, Ami 8, Ami Super 54 2,7
Mehari 24 1,2
Burton 8 0,4
Lomax 4 0,2
Bijou 1 0,0
Andere A-Modelle 11 0,5
Summe A-Modelle 1.644 80,9
HY 78 3,8
Traction Avant 5 0,2
DS 15 0,7
andere Citroëns 173 8,5
andere Marken 116 5,7
Summe nicht-A-Modelle 387 19,1
Summe aller Fahrzeuge 2.031 100

 

zurück 
nach obennach oben
 

Austragungsort des 19. Welttreffens 2011

(9.8.2007) Ich habe auf dem Treffenplatz in Borlänge versucht, mit möglichst vielen deutschen WET-Besuchern zu reden und Meinungen über das Austragungsland des Welttreffens 2011 einzuholen: Polen oder Frankreich? Vor der Wahl durch die Ländervertreter wurde auf Anregung verschiedener Treffenbesucher per Mundpropaganda eine Versammlung der deutschen Treffenbesucher organisiert, zu der 100 Leute gekommen sind und Argumente für und wider die Austragungsorte austauschten - super, danke für die gute Diskussion! Ergebnis: 85 % waren für Frankreich, 15 % für Polen; insgesamt ist Frankreich von den Vertretrern aller Länder dann auch mit 45 zu 11 Stimmen gewählt worden.

 

zurück 
nach obennach oben
 

Antworten auf Fragen von Treffenteilnehmern an den Veranstalter

(19.8.2007 überarbeitet) Neben positiven Rückmeldungen wurden mir in Borlänge viel Unmut und miese Stories zugetragen und ich wurde gebeten, die Veranstalter dazu zu befragen. Was ich herausbekommen habe ist folgendes: 

- Die Alkohollizenz, die die für das große Zelt bekommen haben, war nach Angaben der Veranstalter eine der großzügigsten, die je bei Großveranstaltungen dieser Art in Schweden ausgesprochen worden ist. Auflage war, die Regelung einzuhalten, sonst hätte die Ordnungsbehörde u.U. den Abbruch des Treffens angedroht. Deshalb die strengen Kontrollen.

- Rauchverbot im Zelt: Schwedisches Gesetz - sorry, keine Entscheidung der Veranstalter. 

- Führerscheinentzüge: Die Veranstalter haben nach eigenen Angaben bis Freitag nicht die Polizei aufs Gelände gerufen oder gelassen, um Alkokontrollen machen zu lassen. Soweit der Ansprechpartner wusste, sind - wenn überhaupt - außerhalb des Platzes Führerscheine entzogen worden. Die Gerüchte-Zahl "25" dürfte übertrieben sein. Samstag Nacht gab es allerdings einen Vorfall auf dem Platz mit Verhaftungen.

- Nach schwedischem Gesetz wird der Treffenplatz als öffentlicher Verkehrsraum angesehen, auf dem die gleichen Gesetze wie auf den Straßen gelten. 

- Kritik an wenig Kinderbelustigung und fehlenden Spielen für Erwachsene wurde auch von Vertretern anderer Länder geäußert. Die Tschechen wurden gebeten, dies zu berücksichtigen und mehr Spiele usw. zu organisieren.

- Die Krone ist offizielles Zahlungsmittel in Schweden. Der Euro-Wechselkurs war von den Veranstaltern bewusst so hoch angesetzt, weil der Club wegen des hohen Aufwands gar keine Geldwechseldienstleistungen durchführen wollte. Man wurde aufgefordert, bei den örtlichen Banken Kronen zu tauschen. 

- Bierpreis: Wenn man einen Krug kaufte, kosteten 0,4 L gezapftes Bier 30 Kronen = 3,30 Euro. Im Plastikbecher erhielt man 0,3 Liter zum gleichen Preis.  

- Toiletten waren mit 85 Stück nach Angaben des Veranstalters genügend auf dem Platz. Nachdem sich mehrere Ländervertreter über die ungünstigen Standorte beschwert hatten, haben die Veranstalter zumindest da, wo ich es beobachten konnte und wo zu wenige Plumsklos waren, mehr aufgestellt. 

- Informationen: Es gab einen schlechten Informationsfluss zwischen Veranstaltern und Teilnehmern über Terminänderungen und Veranstaltungen. Wir haben die Tschechen gebeten, wieder sowas wie eine Treffenzeitung zu machen und zu versuchen, mehr Infos an die Teilnehmer zu bringen. 

- Zur Entfernung zwischen Platz und Festzelt habe ich keine befriedigende Erklärung bekommen. Meine Erklärung: Der Flohmarkt- und Festzeltplatz war sehr schön und am richtigen Platz; näher dran gab es keine ausreichenden Wiesen zum Zelten.

- Der Flugplatz ist ein normaler Verkehrsflugplatz. Für die Dauer des Treffens war er für Verkehrsflugzeuge gesperrt. Sportflugzeuge durften starten und landen. In Notfällen musste die Landebahn für Rotkreuz-Flugzeuge verfügbar sein (ist auch mindestens einmal vorgekommen), dann wurde der Verbindungsweg zum Festzelt solange gesperrt. 

- Es mussten nachts einige 2CV-Fahrer durch die Polizei von der Landebahn geholt werden, die trotz des Verbots auf derselben herumfuhren. 

- Sonntag Nacht gab es eine Rangelei und Sachbeschädigungen am Laberzelt durch "randalierende" Treffenbesucher, weil Leute nicht die Sperrstunde im großen Zelt beachten wollten und/oder vermeindlich betrunken Ente fuhren. Einige Treffenbesucher mussten die Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Da ich nicht dabei war, kann ich über Grund, Verhältnismäßigkeit und genauen Hergang des Zwischenfalls nichts berichten. 

Soweit die Infos, wie ich sie vom Veranstalter mitbekommen habe. 

Karsten


zurück 
nach obennach oben
 

for English translation click here

 

Offener Brief an die Veranstalter

(19.8.2007) Die unfriedlichen Vorkommnisse in Borlänge haben mich veranlasst, den folgenden offenen Brief an die Veranstalter des Welttreffens in Schweden zu senden:

Lieber Lorentz, liebe Organisatoren und Helfer des 2CV-Welttreffens in Borlänge,

ich schreibe diesen offenen Brief an die Organisatoren und Helfer des 2CV-Welttreffens in Borlänge als Vertreter deutscher 2CV-Clubs. Ich habe die Meinungen von vielen Treffenteilnehmern gehört, die wie folgt zusammengefasst werden können:

Zu allererst möchte ich mich im Namen der Mehrheit der über 800 deutschen Besucher in Börlänge für das schöne Treffen und die Arbeit und die Mühen bedanken, die Ihr und eure Helfer durchgemacht habt, um diese große Veranstaltung für uns zu ermöglichen. Den meisten deutschen Besuchern hat das Treffen und ihren Besuch in Schweden sehr gut gefallen. Wir rechnen euch hoch an, dass ihr mit über 200 Helfern einen ordentlichen Platz mit allen erforderlichen Einrichtungen bereitgestellt habt. Die Sanitäreinrichtungen, die auf früheren Treffen oft Anlass zur Unzufriedenheit gaben, waren sehr gut in Borlänge. Insbesondere Frauen haben positiv angemerkt, dass auf dem Zeltplatz sogar Wassertoiletten vorhanden waren. Die Duschen waren heiß und haben immer funktioniert. Hervorragend war auch die trockene, ebene Zeltwiese ohne den aus frheren Treffen bekannten Matsch oder Staub. Der zentrale Veranstaltungsbereich mit dem Flohmarkt, den schönen Casino-Gebäuden und dem großen Zelt war ein wunderschöner Rahmen, der jeden Tag mit 2CV-Leben gefüllt war. Hier haben wir es besonders genossen, unter 2CV-Freunden aus der ganzen Welt zu sein. Diejenigen, die die Umgebung des Treffenplatzes erkundet haben, fanden spannende Sehenswürdigkeiten, und die Mannschaft in der Information hat hilfsbereit und freundlich die Ausflugsziele erklärt. Alle schwedischen Citroën-Freunde einschließlich der "Funktionäre", mit denen ich persönlich Kontakt hatte, waren außerordentlich freundlich und sehr hilfsbereit, wenn ich irgend eine Frage oder ein Problem hatte. Dies ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern auch die zahlreicher anderer Teilnehmer aus Deutschland, die ähnlich gute Erfahrungen gemacht hatten.

Neben dem guten feedback habe ich die undankbare Aufgabe, weniger schöne Vorkommnisse anzusprechen. (Einige Punkte wurden bereits auf dem Treffen der Vertreter der einzelnen Länder angesprochen und wurden auch von Vertretern anderer Länder erwähnt.) Einige Deutsche waren mit dem Programm des Treffens nicht zufrieden. Sie hätten mehr Kinderspiele und Wettbewerbe für die Erwachsenen erwartet, sei es als Teilnehmer oder einfach als Zuschauer. Wenn Programmpunkte verschoben wurden oder sich verspäteten, hätte es bessere Informationen hierzu auf dem Zeltplatz geben können. Das große Zelt war außerdem ziemlich weit vom Zeltplatz entfernt. Einige haben die strikten Alkoholregeln und das Rauchverbot im großen Zelt nicht verstanden und nicht akzeptiert. Andere kritisierten den sehr ungünstigen Wechselkurs, wenn man Euros direkt in Daler tauschen wollte. Schließlich haben einige Teilnehmer stark kritisiert, dass die Organisatoren die Polizei auf den Treffenplatz gerufen hat, die dann Leute wegen unvorsichtigen Fahrens, Trunkenheit am Steuer oder Randale verhaftet hat und/oder deren Führerscheine eingezogen hat.

Leider musste ich erfahren, dass deutsche Besucher an dieser Randale und den Verhaftungen beteiligt waren. Ich schäme mich für dieses Verhalten meiner Mitbürger. Ich entschuldige mich hiermit für das Fehlverhalten deutscher Besucher. Es ist sehr verständlich, dass ihr und eure Helfer nach dem Treffen wegen der gewaltsamen Reaktionen enttäuscht wart. Bitte seid versichert, dass die Handlungen dieser Minderheit nicht den Geist der Mehrheit der friedlichen und freundlichen deutschen Teilnehmer wiederspiegelt.

Die wahre 2CV-Einstellung ist ein friedlicher Geist von Freiheit, internationaler Freundschaft, Toleranz, gegenseitiger Achtung, Hilfsbereitschaft, und nicht zuletzt natürlich auch ein Geist von Spaß und Freude! Lasst uns diesen wahren 2CV-Geist stärken und zur Freundschaft zwischen Deutschen und Schweden beitragen! 

Mit Citroënlichen Grüßen,
Karsten Schreiber
Vertreter für Deutschland


zurück 
nach obennach oben
 

for English translation click here

 

Antwort des schwedischen 2CV-2007-Kommittees

(28.8.2007) Lieber Karsten und alle 2CV-Freunde in Deutschland, 

vielen Dank für Deinen Brief. Wir freuen uns sehr, dass dir das Treffen gefallen hat. Uns hat es ebenfalls gefallen, und das Schönste war, all die netten Leute kennenzulernen und zusammen daran zu arbeiten, ein Treffen für unsere Gäste zu machen, an das man gerne zurückdenkt.

Unser wichtigstes Ziel war, ordentliche und saubere Sanitäreinrichtungen bereitzustellen. Dein Brief sagt uns, dass uns das gelungen ist. Unser zweites Ziel war, gegenüber unseren Gästen hilfsbereit und freundlich zu sein. Nun, offenbar haben die meisten Gäste dies auch so empfunden. 

Sicher hätten wir mehr Aktivitäten für die Teilnehmer anbieten können, da stimmen wir zu. Mehr Wettbewerbe und Spiele wären schön gewesen. Aber dafür haben wir haben einfach nicht genug Helfer gehabt.

Ja, der Wechselkurs für Euros war ungünstig. Dies war Absicht. Für die Bewohner von "Euroland" ist es heutzutage vielleicht etwas ungewöhnlich, mit unterschiedlichen Währungen zu hantieren. Aber wir bitten um Verständnis, dass wir in Schweden Kronen benutzen und nicht Euros. Für entstehen hohe Kosten, wenn wir Euros annehmen, und wir haben allen versucht zu erklären, in der Bank Euros in Kronen einzutauschen und die Daler mit Kronen zu bezahlen. Dies war wesentlich günstiger. 

Unsere strengen Alkohol- und Rauchregeln waren natürlich schwer zu verstehen und zu akzeptieren, obwohl es in immer mehr Ländern Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden gibt.

Fahren unter Alkoholeinfluss können wir nicht akzeptieren. Wir haben mit dem Shuttlebus versucht, eine bequeme Lösung zur Überbrückung der langen Entfernung zwischen dem Zeltplatz und dem großen Zelt zu finden. Leider ist es uns nicht gelungen, die Information über diese Lösung allen Teilnehmern mitzuteilen.

Die strengen Alkoholregeln haben unsere Helfer auch sehr belastet. Wenn es uns nicht gelungen wäre, alle Gäste zum Befolgen der Regeln zu bewegen, hätten die Behörden den Bierausschank jederzeit sofort einstellen können. Deshalb mussten wir so viele Leute einsetzen, die Einhaltung der Alkoholregeln zu überwachen. Arbeitszeit, die wir zum Beispiel stattdessen lieber für die Organisation von mehr Aktivitäten eingesetzt hätten.

Wenn wir an das Treffen zurückdenken, haben wir gute Erinnerungen. Es war ein Haufen Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Durch unsere Zusammenarbeit haben wir es geschafft, ein Welttreffen auszurichten, und wir haben eine Menge nette und freundliche Leute aus aller Welt getroffen, die sich entsprechend dem wahren 2CV-Geist verhalten haben. Also lasst uns nicht bei denen aufhalten, denen es nicht gelungen ist, sich dementsprechend zu verhalten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2009 - oder eher!

Mit 2CV-Grüßen
Für das 2CV 2007-Kommittee
Lorentz Österling

Übersetzung: K. Schreiber


zurück 
nach obennach oben
 

zur deutschen Übersetzung hier klicken

Open Letter to the Organisers

(19.8.2007) Urged by not always peaceful incidents in Borlänge, I wrote the following open letter to the organisers of the 2CV world meeting in Sweden:

Dear Lorentz, dear organisers and helpers of the 2CV world meeting at Borlänge,

I write this open letter to the organisers and helpers of the 2CV world meeting at Borlänge as representative of German 2CV clubs. I got a feedback of many participants which I can sum up to the following statements:

First of all, in the name of the majority of the 800+ German visitors in Borlänge, I'd like to thank you very much for this great meeting and the work and effort you and all helpers went through to make this big event happen. Most German visitors enjoyed the meeting and their visit in Sweden very much. We appreciate that more than 200 helpers provided a proper site with all neccessary installations. The sanitary situation which in former meetings often was a reason for complaints was very good in Borlänge. Especially women were pleased to find water toilets in the camping area. The showers were hot and always working. We also were very happy with the dry, flat meadow to camp on without any muddy or dusty situations we experienced in former meetings. The central events area with the flea market, the beautiful casino buildings and the big tent were a beautiful setting filled with 2CV life every day. We enjoyed the company of 2CV people from all over the world meeting in this area. Those who explored the surroundings of the meeting grounds found exciting sites to visit, and the information staff was very helpful and friendly to explain things to do in the region. All Swedish Citroën people including the "funktionärs" I personally had contact with were extraordinary friendly and very helpful when I had any question or problem. This is not only my personal opinion but many other participants from Germany reported the same good experiences to me.

Besides the good feedback, I have the unsatisfying task to talk about less pleasing topics. (Some of these have already been discussed at the country's representatives meetings and were mentioned by other countries, too.) Some Germans were not happy with the program of the meeting. They expected more children's games and more games and competitions for the grown ups, either to participate or to watch. If program events were postponed or delayed there should have been better information in the camping area about it. The distance between the camping area and the big tent was quite far, as well. Some did not understand and did not accept the strict alcohol and smoking rules in the big tent. Others disliked the unfavorable Euro-to-Crown money exchange rate when buying dalers. Finally, some strongly disliked the organisers calling police onto the meeting grounds and arresting people and/or withdrawing drivers licences for reckless driving, drunk driving or rude behaviour.

Unfortunately, I had to learn that German visitors were involved in violent incidents and police arrestings. I feel deeply ashamed that my fellow citizens acted like this. I ask you to accept our serious apologies for any misbehaviour of German visitors. It is very understandable if you and your helpers are disappointed after the meeting about negative reactions like that. Please be assured though that the action of this minority does not reflect the spirit of the majority of peaceful and friendly German participants.

The true 2CV spirit is a peaceful spirit of freedom, of international friendship, of tolerance, of accepting each other, of helping those in need, and of course, last but not least, a spitit of fun and happyness! Let us keep this true 2CV spirit strong and contribute to the friendship between the German and the Swedish people!

Citroënly yours
Karsten Schreiber
German representative


zurück 
nach obennach oben
 

zur deutschen Übersetzung hier klicken

 

Answer of the Swedish 2CV 2007 Committee 

(28.8.2007) Dear Karsten and all 2 CV friends in Germany,

Thank you very much for your letter. We are truly glad to hear that you enjoyed the meeting. We too did that, and the most enjoyable thing about it was to meet all nice people and working together to make a memorable meeting for our guests.

Our priority no 1 was to present tidy and clean sanitary facilities. Your letter tells us that we succeeded in this.
No 2 was to encounter our guests helpfully and friendly. Well, it seems as if most of our guests found that we did this.

But we sure could have had more activities for the participants, we agree on that. More competitions and games would have been nice. But we simply didn’t have enough staff to arrange them.

Yes, the Euro-to-Crown exchange rate was unfavourable. This was deliberate. People living in “Euroland” is today perhaps a bit unaccustomed to handle different currencies. But you have to understand that in Sweden we use Crowns and not Euro. For us it cost a lot to handle Euro and we tried to instruct everybody to change Euro into Crowns in the bank and then to buy Dalers for Crowns. This was a much more favourable way.

Our strict alcohol and smoking rules could off course be hard to understand and accept, although ban on smoking in public houses are getting more and more common in many countries.

Drinking and driving cannot be accepted. We tried to find a comfortable solution for the long distance between the camping site and the party area by having a shuttle bus on this rout. But unfortunately we didn’t manage to bring information about this solution to everybody.

The strict alcohol rules also strained our own staff. If we hadn’t managed to bring the guests to follow them the authorities could very well have closed down the serving of beer in no time. So many people in our staff had to take part in this supervision. Time that we for example could have spent on arranging activities instead.

When we think back on the meeting our memories are bright. It was a lot of work, but it was worth it. We have through cooperation managed to arrange a world meeting and we have met a lot of nice and friendly people from all over the world, acting in true 2 CV spirit. So let’s not dwell on those who didn’t manage to act that way.

Looking forward to see you in 2009 – or earlier!

With 2CV greetings
The 2CV 2007 committee
through
Lorentz Österling



zurück zum Text Newsletter zum Text home zum Text Archiv zum Text Anzeigen zum Text 2CV-Treffen zum Text 2CV-Clubs zum Text Impressum

© 2007 by Citroënchen Wiesbaden