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Der kleine Rundbrief für Citroën-Freunde
29. Jahrgang 2009 - gegründet 1981
Zuletzt aktualisiert: 25. August 2009

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Ortsclub Saarbrücken: 

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HY als Möbeltransporter

2CV-Ostertreffen 2009 in Karlsruhe-Durlach

Einen besseren Saisonstart könnte man sich nicht wünschen: Bei strahlendem Sonneschein und sommerverdächtigen Temperaturen über das ganze Wochenende kamen über 120 Fahrzeuge zum 34. Ostertreffen des 2CV-Clubs Karlsruhe nach Durlach. Entgegen allen Unkenrufen waren ein beachtlicher Anteil davon 2CVs, Dyanen, Acadianen, Kastenenten und Roadster-Umbauten. Auch andere klassische Citroëns fühlen sich bei den Enten wohl, z.B. mehrere schöne HYs, eine DS break oder ein Mehari. 

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Entenkult
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unsafe at any speed
Ein Besucher leistete einen wichtigen Diskussionsbeitrag zu Vergleichstests des ADAC: Die Ente ist "unsafe at any speed" - unsicher bei jeder Geschwindigkeit. Sie wurde im Vergleichstest abgewertet, da es weder serienmäßig noch als Option ein ESP und Airbags gibt. Recht sicher standen wir auf dem Treffenplatz bei 0 km/h. 

Ein anderer Treffenteilnehmer überzeugte durch seine interessante Dachgepäck- Ladung: Ein Vogelkäfig mit zwei Kanarienvögeln. Der Käfig war auf dem Dachgepäckträger der DS verschraubt, und die Vögel waren - aus Plastik. Der Besitzer berichtete von lustigen Reaktionen besorgter Tierschützer auf der Autobahn.

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DS-Fahrer mit Vogel
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Tombola-Fieber
Der Karlsruher Club lässt sich immer kurzweilige Varianten der Treffenfinanzierung einfallen: Statt einen festen Eintritt zu kassieren, wurden beim Empfang Tombola-Lose verkauft. Sonntag Abend kamen fast alle in der Halle auf dem Treffenplatz zusammen und fieberten bis zm Schluss mit, ob sie einen (oder mehrere) Preis(e) gewonnen hatten. Wir halfen den Gästen aus Belgien, die Losnummern, die in rascher Folge aufgerufen wurden, zu übersetzen. Der Abend wurde sehr lustig, auch dank flüssiger (alkoholischer) Gewinne. Am schönsten fanden wir die Spardose in Form einer gelb-blauen Kuh, die der Gewinner Serge hier gerade tränkt (Foto links unten). Edmund hatte außerdem eine schöne Tradition wieder aufleben lassen: Gemeinsam wurde in den vorausgegangenen Clubabenden ein wunderschönes Entenmodell aus Balsaholz gebastelt, das Sonntag abend zur Versteigerung kam. Tom war der glückliche Gewinner, der dieses Unikat nun seiner Entensammlung hinzufügen kann (Foto rechts). balsa_2CV.jpg (110420 Byte)
2CV aus Balsa-Holz 
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Tombola-Gewinn "Karla"
Montag war Abreisetag. Wir erfreuten uns an dem emsigen Treiben, das direkt nach dem Frühstück um uns herum einsetzte. Es ist schon beeindruckend, wie viele Dinge man a) auf ein Ententreffen mitbringen kann und b) in welchen Zustand der Unordnung man diese in nur 4 Tagen versetzen kann. Unser Puck war da recht genügsam: Der Abbau dauerte rund 10 Minuten bis zur Abfahrt. Da wir nur 180 km Anfahrt hatten und zu Hause keine unüberwindlichen Katastrophen auf uns warteten, kosteten wir den warmen, sonnigen Ostermontag noch bis zum späten Nachmittag auf dem Treffenplatz aus. Wir genossen unseren Nachmittags-Kaffee und lasen in den Büchern, die wir auf der Tombola gewonnen hatten. Plötzlich fanden wir uns umzingelt - vom großen NICHTS. Alle hatten das Weite gesucht, und wir hatten den Platz für uns, als wäre nie etwas gewesen. 

Karsten, SB-CV 916

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Überfüllter Platz 
xenomobile.jpg (161521 Byte) PS: Zum Nachdenken noch drei Bilder vom Treffenplatz. Das linke Foto zeigt den Ausblick, den wir von unserem Stellplatz hatten. Schön, dass andere Teilnehmer mit so abwechslungsreichen Fahrzeugen kamen. Die Ausschnittsvergrößerung rechts zeugt vom Galgenhumor des Opelfahrers neben uns: Vermutlich wird man heute von besorgten Zeitgenossen öfters auf die ungewisse Zukunft der Marke aus Rüsselsheim angesprochen. Zur Antwort verballhornte er die englische Schwestermarke "Vauxhall" etwas (Foto rechts). Besonders passend auf einem 2CV-Treffen fand ich auch den schwarzen XXL-Van eines amerikanischen Herstellers, der mit seinen 6,02 Litern Hubraum und seiner Länge von 7 Metern voll und ganz zum Geist der Ente passt. Er wurde sehr schön von überall sichtbar mitten auf dem Platz geparkt. Schön, dass die Besitzer uns so viel Toleranz zutrauen. Zum Glück gab es (nach einigem Suchen) auch Perspektiven wie die unten dargestellte. 

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