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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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APUA HELP: Schrauben statt Welttreffen Ich glaube es war eine Woche vor dem Welttreffen in Most und ich war noch in Darmstadt, da klingelte mein Handy. Das Teil ist in Darmstadt neben Internet die Möglichkeit sich weiter entlegenen Mitmenschen mit zu teilen. Am anderen Ende der "Leitung" waren Menschen mit schlecht zu verstehender Aussprache. Es hörte sich in der Aussprache recht hart an und die Wortwahl entsprach auch nicht dem gewohnten Klang. Es stellte sich heraus, dass es Finnen sind, die in der Nähe meiner Heimat mit ihrer Ente liegen geblieben sind. Es war, glaube ich, Mittwoch oder Donnerstag und ich mußte bis Freitag noch in Darmstadt bleiben und somit bat ich die Anrufer meine Eltern unter der Festnetznummer an zu rufen. Dies wurde abgelehnt und gesagt, dass sie nach einer anderen Hilfe Ausschau hielten. Später klingelte wieder das Handy. Diesmal war es der Besitzer einer Entenfirma aus Göttingen. Ich erklärte ihm, dass ich bis Freitag in Darmstadt bleiben müsse aber die Möglichkeit sehe pünktlich in Fulda zu sein. Ansonsten würde ich die Hilfeanfrage auch gerne weiter geben. Es stellte sich heraus, dass die Piloten des "Pechvogels" genügend Zeit eingeplant hatten und der Weg von Fulda nach Neuenstein-Aua (bei Bad Hersfeld) näher sei als von Göttingen. Somit war die Hilfeleistung wieder bei mir. Ich verabredete dann also mein weiteres Vorgehen und ich meldete mich nach pünktlichem Eintreffen in Fulda bei den Finnen, dass ich zum Motor holen und zur Pannenstelle noch zwei Stunden bräuchte. Hier war dann Erleichterung zu merken. Mein Weg war so, dass ich von meinem Vater vom Bahnhof in Fulda abgeholt und nach Hause gebracht wurde. Samt Arbeitsklamotten und unseren Kombi bewegte ich mich auf die andere Seite der Stadt, wo ich ich meine Teile lagere. Ich schleppte vorsichtig an meiner "Unvollendeten" einen Motor vorbei und machte mich auf den Weg. Autobahnen in der Ferienzeit sind was tolles!! Es war zwar kein Stau aber Baustelle an Baustelle. Nun ja, ich bin angekommen und die Piloten des Pechvogels warteten schon auf mich. Die Vorarbeit war schon gemacht, denn der alte Motor war schon draußen. Der Motor mußte nun noch angepasst werden. Die Schwungscheibe wurde gewechselt, von dick auf dünn, und die Kupplung entsprechend auch. Nun ging es ans Reinheben. Eigentlich kein Problem dachte ich. Ich hatte zwar Zweifel, dass ohne Zentrierdorn die Kupplung passt, aber das sollte nicht das Problem sein. Stattdessen haben wir eine Hülse an einem Stehbolzen am Motor übersehen. Der war mal irgendwann von einem Getriebe über geblieben. Das war eine Murxerei!!! Der Übertäter war Dingfest gemacht und der Motor ging ohne weitere Hindernisse an seinen Bestimmungsort. Danach wurde ich zum Essen eingeladen. Gegenüber unserer Schraubergelegenheit, eine Garage, ist das dazugehörige Hotel mit Gaststätte. Ich merkte an, dass ich noch den Motor laufen sehen will. So schraubten wir nach dem Essen noch eine Weile bis dann ohne weitere Einstellungen der Motor zum Leben erweckt wurde. Dann war meine Mission beendetund ich fuhr recht spät nach Hause. Am nächsten Tag fragte ich telefonisch nach, ob noch Einstellarbeiten gemacht worden sind. Diese sind dann am frühen Morgen erledigt worden und die Reise wurde fortgesetzt. Dann kam irgendwann per Post noch eine Dankeschönpostkarte vom Welttreffen. Es war auch ohne Teilnahme am Welttreffen ein sehr schönes Erlebnis, zumal das apua-Help-Heft auch Verbindungen schafft. Schließlich muss ja jemand vor Ort sein, um den Reisenden bei Bedarf Hilfe zukommen zu lassen. Nochmal ein Dankeschön nach Göttingen, denn ohne dessen Vermittlung hätte es dieses Erlebnis nicht gegeben!! Stephan aus Fulda
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