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Der kleine
Rundbrief für Citroën-Freunde
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Entenandrang im Bestattungshaus 2CV-Fahrer schrauben nicht nur, sie sind auch begeisterte Krimi-Fans. Mit Entenkonvoi, Getute und Leichenschmaus wurde die erste Entenkrimi-Lesung würdevoll umrahmt. Am 8. November 2009 fand die Premierenlesung des „ersten Kriminalromans über den 2CV“ (so schrieb das französische „2CV-Magazine“ in seiner letzten Ausgabe) statt, und ich möchte mich vor allem bei denjenigen bedanken, die keine Kosten und Mühen gescheut haben, mit ihren 2CVs nach Bergisch Gladbach zu reisen. Schließlich ist es kein Katzensprung, aus dem Saarland, aus Bremen oder Stuttgart nach Nordrhein-Westfalen zu fahren. Das bunte Treiben der Enten vor einem Bestattungshaus hat den Pressefotografen so viel Freude gemacht, dass z. B. der Kölner Stadt-Anzeiger auf seiner Website eine Bildergalerie eingestellt hat: http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1256136986465.shtml Viele haben sich mit ihren 2CVs zur Lesung angemeldet, viele kamen auch unangemeldet, was wir sicherlich dem trockenen Novemberwetter an diesem Sonntag zu verdanken hatten. Leider hatten die Organisatoren sich mit der Größe des für 2CVs reservierten Parkplatzes in etwa nach den Anmeldungen gerichtet, sodass die später eintreffenden Fahrzeuge wegen Überfüllung nicht mehr auf den Enten-Parkplatz gelangen konnten. Das war sehr schade, aber aus Sicht des Veranstalters leider nicht anders zu bewältigen, zumal der Andrang von 250 Gästen den Platzrahmen vor und im Bestattungshaus gesprengt hatte. Der Bergische Fernsehsender RheinBerg.TV hat eine Reportage über die Lesung auf seiner Website eingestellt, die sehenswert ist: http://www.rheinberg.tv/cms/front_content.php?idart=380. Ein weiterer Höhepunkt dieses Sonntags war auch die Kolonnenfahrt der Enten nach „Ente“, einem Dorf zwischen Bergisch Gladbach und Wipperfürth. Es gab Gelegenheit in der dortigen Bauernschänke gemeinsam zu essen, sich kennenzulernen und sogar Enten-Teile zu kaufen. Der Tag hatte seinen Charme durch die 2CVs erhalten, mit denen ihr zur Premierenlesung von „Ein Bestatter und das Enten-Testament“ gekommen seid. Aber es sind nicht nur die Fahrzeuge, es sind vor allem die Menschen in den 2CVs, die mit ihrer Treue zum Doppelwinkel der heutigen Gesellschaft zeigen, dass Schnelllebigkeit, Wegwerf-Mentalität und Hightech-Hörigkeit nicht zum Seelenfrieden beitragen. Ich habe in meinen Interviews der Presse und den Radiostationen erklärt, dass 2CV-Fahrer/innen intelligent, solidarisch, abenteuerlustig und immer hilfsbereit sind. Genau das habt ihr an diesem Sonntag wiederum bewiesen. Nochmals herzlichen Dank. Reiner M. Sowa Mehr zum Autor und dem Entenkrimi unter www.sowa.de Fotos: W. Nowara |
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